Zum Thema Lärmterror“ im Lokalteil:
Vorweg möchte ich betonen, dass mich weder Kuhglocken noch Kirchengeläut stören, ich also nicht zu den notorischen Lärmhysterikern gehöre. Leider hat es sich auf dem Samerberg mit stark zunehmender Tendenz eingebürgert, dass diverse Festlichkeiten bereits um 5 Uhr morgens mit Böllerschüssen eingeleitet werden, deren Lautstärke jeden Leopardpanzer beim Schuss vor Neid erblassen lassen würde.
Vor allem das Wochenende ist besonders frequentiert. Ich hätte ja nichts dagegen, wenn dies mal ab und zu passiert, aber langsam schleicht sich hier eine Regelmäßigkeit ein. Sehr störend ist, dass es nicht bei einem Salut von ein bis fünf Schüssen bleibt, sondern dass häufig wahllos zwischen 5 und 7 Uhr weitergeballert wird.
Man sollte hier auch an Haustiere denken. Die haben am Samerberg an den Wochenenden den Dauerstress einer Silvesternacht. Dies ist kein Plädoyer für die Abschaffung dieser Tradition. Wenn um 5 Uhr einmal fünf Salutschüsse abgegeben werden und es dann gut ist, damit kann man sich arrangieren. Aber das unkontrollierte Freudengeballer geht echt auf die Nerven, da dieses Konzert gerade auf dem Samerberg, speziell an den Samstagen ab 7 Uhr von singenden Motorsägen und dem Aufheulen der Maschinen selbst ernannter Motorradrennprofis fortgesetzt wird. Hier ist die Gemeindeverwaltung gefordert!
Dr. Rainer Wittmann
Samerberg