Neubeuern – Sieben Pädagogen verließen jetzt die Hohenau-Schule in Neubeuern, um sich weiterzubilden, neu zu orientieren oder einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Als „Urgestein“ bezeichnete Bürgermeister Hans Nowak die Grundschullehrerin Gabi Winterstein bei der feierlicher Verabschiedung in den Ruhestand. Rund 600 Schüler hatte sie seit ihrer „Einschulung“ im Jahr 1987 unterrichtet und fürsorglich durch die ersten zwei Klassen geführt. Im Namen der Gemeinde und des Schulverbands bedankte sich Nowak mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein fürs Prienavera bei der beliebten Pädagogin für ihre verantwortungsvolle Arbeit, die sie in 31 Jahren geleistet hat.
Dass sich Gabi Winterstein Tag für Tag mit ihrem ganzen Herzen in die Schule einbrachte, bestätigte Rektor Günther Kessler. „Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und organisatorisches Talent gehörten zu ihren Stärken, zudem ihre 31-jährige Erfahrung, von der die ganze Schulfamilie profitierte.“
Auch bei den Lehrerausflügen nach Hamburg, Wien und Budapest habe sie sich organisatorisch eingebracht. „Ich verabschiede schweren Herzens Gabriele Winterstein in einen gesunden und fitten Ruhestand“, so Kessler.
Nach drei Jahren pädagogischer Bildungsarbeit in den ersten und zweiten Klassen der Grundschule musste sich die Lehrerschaft überraschend von Nicola Bartl trennen. Sie stellt sich dem Auftrag der praktischen Lehrerausbildung an der Universität. Voller Tatendrang widmete sie sich dem Schulspiel, der Leseförderung und leistete viele Beiträge zur Homepage.
„Der neue Werdegang entspricht ihrem hohen Anspruch an sich und die Schüler, der den Durchschnitt übersteigt“, bestätigte der Rektor. Der Wunsch auf eine schöne Zeit mit den Studenten überbrachten Hans Nowak und Günther Kessler.
Großes Bedauern zeigte Rektor Günther Kessler über das Ausscheiden der Kollegen Elisabeth Hehn, Kathrin Kogler, Rebecca Rollfinke, Nicole Reitinger und Matthias Gossner, die sich schnell in das Lehrerteam integrierten und auch neben dem Unterricht immer ein offenes Ohr für die Belange der Schüler gehabt hatten. Ihnen wünschte Günther Kessler viel Glück und Erfolg auf ihrem künftigen Weg.rep