Mehr Sicherheit für 26000 Kraftfahrzeugfahrer täglich

Einfädelspur verringert Unfallgefahr

von Redaktion

Die Staatsstraße zwischen Ziegelberg und Kastenau wird täglich von rund 26000 Kraftfahrzeugen genutzt – das liegt deutlich über dem Durchschnitt für Staatsstraßen und führte gerade bei der Anschlussstelle Ziegelberg in der Vergangenheit häufig zu Unfällen. Eine Einfädelspur soll diesen Gefahrenbereich künftig entschärfen.


Stephanskirchen/Rosenheim
– 300000 Euro werden die Gesamtkosten für den 150 Meter langen Einfädelstreifen voraussichtlich betragen, schätzt das zuständige Staatliche Bauamt Rosenheim. Bauherr ist der Freistaat Bayern.

Ludwig Weger von der Projektgruppe Straßenbau beim Bauamt Rosenheim erklärt: „Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für den Verkehr in Fahrtrichtung Bad Aibling, und zur Verbesserung des Verkehrsablaufes am Anschlussstellenast ergänzt das Staatliche Bauamt die Anschlussstelle um einen Einfädelstreifen in Fahrtrichtung Bad Aibling.“

Zur Umsetzung der Maßnahme muss der Fahrbahnbegleitende Geh- und Radweg auf einer Länge von etwa 180 Metern verlegt werden. Im Bereich des Brückenbauwerks über die Rohrdorfer Achen wird eine 30 Meter lange und 1,60 Meter hohe Winkelstützmauer errichtet. Außerdem werden 400 Meter Schutzplanken zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer angebracht.

Im Zuge der Baumaßnahme wird auch die vorhandene Straßenausstattung sowie die Geh- und Radwegbeleuchtung erneuert, so die Pläne.

Geh- und Radweg kurzzeitig verlegt

Seit Baubeginn ist der fahrbahnbegleitende Geh- und Radweg an der Staatsstraße gesperrt. Die Umleitung für die Fußgänger und Radfahrer erfolgt bis Bauende ab der Anschlussstelle Ziegelberg über die Rohrdorfer Straße und Innstraße auf den westlich des Inns gelegenen Radweg und umgekehrt.

Die Fahrspuren für den Fahrzeugverkehr werden sowohl auf der Auffahrtsrampe als auch auf der durchgehenden Staatsstraße während der Bauphase eingeengt, und die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird herabgesetzt.

Fertigstellung für

15. September geplant

Die Bauarbeiten werden von der Firma Porr aus Kematen, Österreich, ausgeführt. Angepeilt ist für die Fertigstellung der 15. September 2018.

Artikel 1 von 11