Großholzhausen – Große Betroffenheit löste der Tod von Georg Kronast aus, der nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben war. Eine sehr große Trauergemeinde hatte sich beim Rosenkranzgebet und tags darauf beim Requiem eingefunden, um Georg Kronast die letzte Ehre zu erweisen. Den Seelengottesdienst zelebrierte Pfarrer Arkadiusz Kolecki und der Kirchenchor unter Leitung von Stephan Heinke gestaltete diesen feierlich.
Zu Beginn des Gottesdienstes gab der Geistliche einen Rückblick auf das Leben von Georg Kronast. Dieser wurde 1942 als ältestes von drei Kindern der Hubereheleute geboren. Mit seinen zwei Schwestern wuchs er in Großholzhausen auf. Nach der Schulzeit und dem Besuch der Landwirtschaftlichen Berufsschule arbeitete er im elterlichen Bauernhof mit, für welchen er im Alter von 30 Jahren die volle Verantwortung übernahm. 1972 schloss er mit Elisabeth Kurz den Bund der Ehe. Zwei Söhne gingen aus der Verbindung hervor.
Glücklich war er über die Schar der zehn Enkelkinder. Diesen fünf Mädchen und fünf Buben war er ein liebevoller Opa, der gerne Geschichten erzählte und sich Zeit für sie nahm. Geschickt reparierte er alles und war so für die Enkel, wenn sie nach dem Beruf des Opas gefragt wurden, ein „Richter“.
Georg Kronast war Landwirt mit Leib und Seele und liebte die Arbeit im Wald. 2011 erfüllte sich mit der Aussiedlung der Hofstelle aus der Ortsmitte in den Mitterfeldweg ein lang ersehnter Wunsch.
Der Verstorbene war ein ruhiger, freundlicher Mensch, als Nachbar stets hilfsbereit und in der Dorfgemeinschaft angesehen. Wichtig waren ihm die langjährigen Mitgliedschaften in der Feuerwehr und im Trachtenverein.
Er arbeitete solange es möglich war in der Landwirtschaft mit. Es war ihm gegönnt, die letzten Lebenswochen im Kreise der Familie verbringen zu können.koa