Ein halbes Jahrhundert ist es her, als in der damals noch ohne Bad bezeichneten Gemeinde Endorf der Luftsportverein Endorf gegründet wurde. Dies hatte am Wochenende der Verein mit einem Hallenfest auf dem Flugplatz in Bad Endorf-Jolling gefeiert. Das Fest startete trotz strömenden Regens, die Gäste kamen spärlich. Sie wurden aber mit der Dia-Vorführung am Abend „Bad Endorf von oben, vor 50 Jahren“ vom ehemaligen Endorfer Hans Brandl voll entschädigt. Am Sonntag hellte das Wetter auf, nach und nach fanden sich Interessierte ein, und die Maschinen konnten zu den Rundflügen starten. In der Flugzeughalle fand am Morgen ein Festgottesdienst (Bild) statt. Beim gemütlichen Beisammensein gab es von den rund 60 passiven und 35 aktiven Mitgliedern, von denen viele beim Jubiläumsfest anwesend waren, fachgerechte Erklärungen über die Luftfahrt und über die Geschichte des Endorfer Flugplatzes. Sepp Heinrichsberger (92), Foto links unten, einer der Mitbegründer, gilt heute nicht nur als „Urgestein“ am Flugplatz, sondern ist fast unersetzbar für den täglichen Betriebsablauf. Zu seinen Aufgaben gehört die Koordination von Starts und Landungen. Heinrichsberger war nicht nur Mitbegründer des Luftsportvereins sondern auch 54 Jahre lang selbst Pilot. Mit 89 Jahren musste er seine Fliegerkarriere beenden, weil seine Augen nicht mehr mitmachten.Fotos ammelburger