Nachruf

von Redaktion

Halfing – Seine letzte Ruhestätte fand jetzt auf dem Halfinger Friedhof der im Alter von 89 Jahren verstorbene Martin Fuhro. Geboren und aufgewachsen war er im rumänischen Morawitza. In den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges floh er mit seinen Eltern und seiner Schwester nach Deutschland, wo sie über Laufen und Dachau nach Halfing kamen. Hier wurden sie zunächst bei Familie Schuster in Mühldorf und später bei Familie Lechner in Gunzenham einquartiert.

Beruflich war Martin anfangs landwirtschaftlicher Helfer bei verschiedenen Bauern, bis er von 1955 bis 1960 in Aachen im Bergbau tätig war. Anschließend war er bis zu seiner Pensionierung in ganz Deutschland im Anlagenbau für verschiedenste Montagetätigkeiten beschäftigt.

1951 schloss er mit Käthe Zellner aus Oberratting den Bund fürs Leben, der Ehe entstammen vier Töchter, zehn Enkelkinder und elf Urenkel, die ihm stets große Freude bereiteten. 1961 erfolgte der Anbau des eigenen Hauses an das von den Eltern bereits errichtete Anwesen in der Holzhamer Straße. Bereits 2001 verstarb seine geliebte Ehefrau.

Nach dem Requiem in der Halfinger Pfarrkirche begleitete den Verstorbenen auf seinem letzten Erdenweg eine große Trauergemeinde, ehe sich zu Böllerschüssen die Fahne des Veteranenvereins zum letzten Gruß senkte. re

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