Straßennamen und Hausnummern bleiben

von Redaktion

Rat kommt den Oberndorfern entgegen

Eggstätt – Schon in der Gemeinderatssitzung im August stand das Thema Festlegung beziehungsweise Änderung von Straßennamen und Hausnummern im Ortsteil Oberndorf auf der Tagesordnung des Eggstätter Gemeinderats. Damals wurde das Thema aufgeschoben und Bürgermeister Hans Schartner traf sich mit den Oberndorfern auf einer Informationsversammlung Ende August, bei der sich die Anwohner gegen eine Änderung aussprachen.

In einem Schreiben an die Verwaltung Anfang September legten die Oberndorfer noch einmal ihre Sichtweise dar. Darin hieß es, dass Oberndorf kein neu geplantes Baugebiet, sondern ein ursprüngliches Bauerndorf sei. Eine Änderung bei Hausnummern oder Straßennamen brächte keine Verbesserung. Bislang habe es keine Probleme, weder bei Krankentransporten noch bei der Postzustellung, gegeben. Die Oberndorfer seien aber gewillt, neue und gut sichtbare Hausnummern anzubringen und schlugen des Weiteren vor, einen Lageplan an den beiden Ortseingängen anzubringen.

Christian Glas meinte, dass man die Meinung der Oberndorfer respektieren müsse. Er wünsche sich aber als First Responder, dass Hausnummern bei Tag und Nacht, nötigenfalls auch mit fluoreszierenden Farben, groß und lesbar zu gestalten seien. Gerhard Eder schloss sich dieser Meinung an.

Hans Plank wies darauf hin, dass Oberndorf noch viele Baulücken aufweise: „Wie soll man da fortlaufend nummerieren?“ Peter Venzl erklärte, dass er einen Test unternommen habe und alles „für gut befunden“ habe. Robert Langl fand, dass eine Veränderung der jetzigen Kennzeichnung keine Verbesserung bringe. Mit zwei Gegenstimmen stimmten die Gemeinderäte schließlich für eine Beibehaltung der bisherigen Kennzeichnung, befürworteten aber eine Aktualisierung der Hinweisschilder. elk

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