Bad Endorf – Eine gemeinsame Großübung haben jetzt die Feuerwehren Bad Endorf, Antwort, Hemhof und Hirnsberg gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Bad Endorf abgehalten. Ausgangslage war eine fingierte Kollision eines Schienenfahrzeuges der Lokalbahn am Bahnübergang bei Jolling mit zwei Autos. Beide Fahrzeuge hatten sich überschlagen und lagen kopfüber neben dem Bahndamm.
Die Einsatzkräfte mussten, da ein Auto zu brennen begann, einen Brandübergriff auf das Gebäude des angrenzenden Sportflugplatzes Jolling mit einer Widerstandslinie verhindern, jeweils zwei Schwerverletzte in den Fahrzeugen bergen und erstversorgen. Neben der 80 Rettungskräfte waren auch Mitarbeiter der Lokalbahn an der Übung beteiligt.
Zur Rettung der Autoinsassen wurden hydraulischen Rettungsgeräte eingesetzt. Die Löschwasserversorgung musste vom Dorfbach, der circa 300 Meter entfernt liegt, aufgebaut werden. Erstmalig kamen spezielle Rettungshilfsmittel, sogenannte Rollpaletten für Unfälle auf Gleisstrecken, die seit heuer am Standort Bad Endorf für Bahneinsätze in der östlichen Landkreisregion vom Landkreis Rosenheim stationiert sind, zum Einsatz.
Das BRK baute eine Sammelstelle für Verletzte auf dem Gelände des Flugplatzes auf. Als „Unfallopfer“ stellten sich Mitglieder der Endorfer Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes zur Verfügung.
Positive
Resonanz
Die Nachbesprechung aller beteiligten Einsatzkräfte fand in Bad Endorf durch Übungsleiter und Kommandant Mario Kögl statt. Kögl: „Für den realen Fall dieser Art müsste die Mannschaftsstärke der Helfer mindestens dreimal so hoch sein, als bei dieser Übung.“ Trotzdem zog er eine positive Übungsbilanz und lobte das hohe Engagement und die große Motivation der Hilfskräfte.amf