Zünftig ging es zu bei den Highland Games, die die Rohrdorfer Jungbauernschaft auf die Beine gestellt hatte. Durchs Programm führten gekonnt Jakob Opperer und Georg Brandmeier. Zehn Mannschaften bei den Mädchen und neun bei den Burschen kämpften – samt und sonders im Schottenrock – zum Vergnügen der zahlreichen Zuschauer um Preise und Pokale. Platz eins bei den Mädchen errang die gemischte Truppe aus Rohrdorf-Thansau, Raubling und Kolbermoor mit dem Namen „gegen uns hätten mia aa gwunna“. Platz zwei belegten die Mädels „da Hennahauf`n“ aus Rohrdorf, gefolgt von den „Desperador Housewifes“ der Mädels aus Rohrdorf, Neubeuern und Samerberg. Bei den Burschen machten die „Highmoos Warriors“ aus Höhenmoos das Rennen, vor „Hey Haaiiio…Sie!“ aus Rohrdorf und „MC. St. Vögln“ aus Rohrdorf. Bei dem Wettkampf, bei dem ganz klar die Gaudi im Vordergrund stand, ging es an neun Stationen und bei einer Überraschungs-Aufgabe unter anderem um Geschicklichkeit. Etwa beim Schubkarren-Parcours in Dreier-Teams: Zwei standen quasi „am Steuer“, einer saß im Karren mit einem vollen Wasserkübel auf dem Schoß. Zudem galt es, mit einer Lanze einen Wasserkanister von einer Stange zuschubsen. Ebenso traten die Teilnehmer in den Disziplinen Baumstamm-Schmeißn, Seilziehen und Bier-Zutzeln an; bei Letzterem mussten jeweils zwei Mannschaften (Mädchen und Burschen) ihre Trinkfestigkeit unter Beweis stellen. Und nach dem sechsstündigen Wettbewerb wurde zum Abschluss noch ausgiebig gefeiert.Fotos reisner