edeka stellt konzept für supermarkt in riedering vor

Ein Treffpunkt im Ortskern

von Redaktion

„Letztendlich muss der Bürger entscheiden“, so Michael Zauner, Regionalleiter der Edeka Südbayern. Er gibt sich aber zuversichtlich, dass der Entwurf, den die Lebensmittelkette auf einem großen Plakat auf dem Grundstück bei Mitterfeld, am südlichen Ortseingang von Riedering, präsentiert, bei den Bürgern auf großen Anklang stößt.

Riedering – „Wir lieben Riedering“, so lautet das Motto, mit dem Edeka alle Riederinger für die Ansiedlung eines neuen Lebensmittelmarktes begeistern will – sowohl grundsätzlich als auch für sein eigenes Konzept, das innerörtlich auf dem 6700 Quadratmeter großen Grundstück mit der Flurnummer 127 verwirklicht werden soll. „Mit unserem Entwurf steigern wir die Attraktivität des Ortszentrums von Riedering. Die Architektur ist optisch ansprechend und fügt sich harmonisch in das gewachsene Ortsbild ein. Zugleich sorgen wir für eine Belebung des Ortes. Wie ein traditioneller Marktplatz wird der Edeka-Markt ein Treffpunkt im Ortskern sein, wo die Menschen einkaufen und sich begegnen“, fasst Michael Zauner die Vorzüge der Planung zusammen.

Seit 2011 interessiere sich Edeka für den Standort Riedering. Nun schaffe man mit dem Gebäude an der Straße Richtung Mitterfeld nicht nur einen modernen Supermarkt, sondern auch bezahlbare Wohnungen, die zurückgesetzt im Obergeschoss angelegt sind. Ein begrüntes Flachdach, das den Blick auf die Kirche freilasse; fußläufig von der angrenzenden Grundschule, vom Rathaus, der Mehrzweckhalle und der neuen Kita erreichbar; ein größeres Warenangebot sowie eine zeitgemäße Nahversorgung mit hochwertigen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs – alles weitere positive Aspekte, die der Regionalleiter anführt. Und mindestens 20 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden.

Edeka sei eine Genossenschaft, der Marktleiter werde ein selbstständiger Kaufmann aus der Region sein. „Genial regional“ – mit diesem Motto sei alles gesagt, denn mit einer guten Nahversorgung binde man die Kaufkraft am Ort, betont Zauner.

In der kommenden Woche sollen Flyer an alle Haushalte im Ort verteilt werden, und unter www.wir-lieben-riedering.de hat Edeka eine Webseite zum Marktkonzept eingerichtet; sie wurde laut Zauner bereits mehr als 800-mal angeklickt. Hier können die Bürger umfassende Informationen einsehen, Kommentare abgeben und Fragen stellen. Noch ehe die Seite offiziell freigeschaltet war, seien erste Anfragen zum neuen Markt bei der Konzernleitung eingegangen.

Dass das Plakat, das auf dem (noch) freien Feld auf der linken Straßenseite von Mitterfeld kommend, den neuen Edeka-Markt realitätsgetreu abbildet, zeigte am Montag schon kurz nach dem Aufstellen Wirkung: Viele Bürger schauen vorbei, inspizieren das Banner und suchen das Gespräch mit dem Regionalleiter.

Am Sonntag, 14. Oktober, stimmen die Riederinger darüber ab, ob sie einen neuen Lebensmittelmarkt haben wollen; und wenn ja, ob Edeka oder Rewe. Während sich Edeka mit einem Plakat, einem Flyer und einer Website vorstellt, hat sich Rewe mit einer Info-Veranstaltung präsentiert (Bericht folgt). Und die Bürgerinitiative „Ja zu Riedering! Nein zu einem riesigen Supermarkt auf der grünen Wiese“ hat ebenfalls einen Info-Abend auf die Beine gestellt (siehe Meldung rechts).

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