Gesegnet durch Monsignore Thomas Schlichting und somit eröffnet wurde am Sonntag das neue Pfarrheim in Vogtareuth. Vorausgegangen war der Patroziniumsgottesdienst zu Ehren des heiligen Emmeram, wobei die Vereinsfahnen, eine große Ministrantenschar sowie die Klänge von Kirchenchor und Orchester unter der Leitung von Martina Schmidmaier und der Organistin Elisabeth Asböck dem Fest einen würdigen Rahmen verliehen. Angeführt von der Jugendblaskapelle mit Dirigent Hansi Forstner ging es dann zum Pfarrheim. Pfarrer Guido Seidenberger richtete seinen Dank an all jene, die sich während der langen Bauphase eingebracht hatten. Namentlich wurden, neben der Kirchenverwaltung, Georg Görgmayr sowie der vor zwei Jahren plötzlich verstorbene Franz Bock gewürdigt; beide haben sich all die Jahre intensiv um das Gebäude gekümmert. Nach den lobenden Worten von Bürgermeister Rudi Leitmannstetter (rechts) berichtete Architekt Sven Grossmann über die einzelnen Bauphasen und die Schwierigkeiten; denn das alte Gemäuer hielt nicht das, was die Mauerproben versprochen hatten. Ebenso hatten Finanzierungsprobleme den Baufortschritt verzögert. Auch stieß der Anbau des Pfarrsaals in Form eines Würfels bei zahlreichen Bürgern auf großen Widerstand. Doch nun steht ein sehr ansehnliches Gebäude – der alte Pfarrstall wurde umgebaut für Küche und Gruppenräume – sowie ein Saalanbau in modernem Stil. Nach der Segnung des Pfarrheims lud Pfarrgemeinderatsvorsitzender Florian Eichberger die Bevölkerung zum Pfarrfest am Feuerwehrhaus ein.Fotos amf/ re