Gemeinderat Riedering verabschiedet Gesamthaushalt: 13508039,68 Euro
Jahresrechnung 2017 genehmigt
Riedering – Kämmerer Wolfgang Eberle präsentierte in der jüngsten Riederinger Gemeinderatssitzung die Jahresrechnung für das vergangene Jahr. Vorab hatte er alle Unterlagen den Gemeinderäten zukommen lassen und fasste für die öffentliche Sitzung nun die wichtigsten Zahlen zusammen. Die Jahresrechnung schließe im Ergebnis der Einnahmen und Ausgaben beim Verwaltungshaushalt mit 10200691,41 Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 3307348,27 Euro. Der Gesamthaushalt belaufe sich auf 13508039,68 Euro. Im Haushaltsansatz sei man von 9,579 Millionen Euro für den Verwaltungs- und von 5,326 Millionen Euro für den Vermögenshaushalt ausgegangen. In den Bereichen Gewerbe- und Einkommensteuern hätten höhere Einnahmen von insgesamt rund 389000 Euro verbucht werden können. Bei den bereinigten Ausgaben, also ohne Zuführungen und interne Verrechnungen, seien rund 472000 Euro weniger benötigt worden als geplant. Durch diese beiden Faktoren habe im Verwaltungshaushalt eine deutlich höhere Zuführung erwirtschaftet werden können, so der Kämmerer weiter.
Die Zuführung an den Vermögenshaushalt betrage somit 2264627,07 Euro. Im Vermögenshaushalt hätten Mindereinnahmen durch die höhere Zuführung und große Minderausgaben mehr als kompensiert werden können. Auch wenn die Gewerbesteuer in 2017 gestiegen sei, so sei im selben Jahr ein Rückgang der Kreisumlage zu verzeichnen. Dies sei der Tatsache geschuldet, dass die Kreisumlage anhand des Steueraufkommens zwei Jahre vorher berechnet werde. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes werde Riedering 2019 dann sogar 2,8 Millionen Euro zahlen müssen und nicht, wie von ihm prognostiziert, 2,7 Millionen Euro. Umgekehrt zur Kreisumlage stiegen dementsprechend die Schlüsselzuweisungen.
Eberle fasste weiter zusammen, dass im Endergebnis 1104417 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt wurden, obwohl eine Entnahme von 524500 Euro geplant war. Zudem wurden 115746,49 Euro den Sonderrücklagen entnommen und dem Verwaltungshaushalt zur Kostendeckung bei Wasser und Abwasser zugeführt. Die geplante Kreditaufnahme von 800000 Euro sei nicht benötigt worden.
Bürgermeister Josef Häusler verlas den Beschlussvorschlag. Von der Jahresrechnung 2017 mit erläuterndem Rechenschaftsbericht werde Kenntnis genommen. „Die Jahresrechnung 2017 ist dem Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Prüfung gemäß Art. 103 Abs. 1 GO vorzulegen. Sämtliche Mehrungen und Minderungen werden genehmigt.“ Eberle erklärte, dass der jetzt gefasste Beschluss nur so gelte, wie er vorliege. Sollte sich bei der Prüfung etwas ergeben, dann würde das in der Jahresrechnung angepasst. Einstimmig votierten die Gemeinderäte für die Jahresrechnung.