von Redaktion

Bauernhiagst des Fördervereins der Obinger Trachtler bleibt ein Besuchermagnet

Steppenadler Taiga suchte Kontakt zum Publikum.

Beim Seiler einen „Kaibistrick“, also Kälberstrick, selbst gemacht.

Kirta-Tanz der Trachtler: Der Bauernhiagst hatte für Klein und Groß viel zu bieten.

Tradition und Brauchtum noch gefragt

Obing – Viele Besucher kamen trotz des regnerischen Wetters zum zwölften Bau- ernhiagst des Fördervereins der Obinger Trachtler und machten damit deutlich, dass Tradition und Brauchtum auch heute noch gefragt sind. „Vui scheene Standl“, „ein schönes Brauchtumsfest“ oder „immer wieder interessant“ – die vielen Besucher schienen sich trotz der nicht allzu guten Wetterlage auf der Erntedankfeier der Trachtler wohlzufühlen. Mit einem Dankgottesdienst hatte der Bauernhiagst am Morgen begonnen und den ganzen Tag über nicht abreißende Besucherströme angezogen. Die ließen sich vom Regen nicht abhalten. Die Trachtler hatten den Veranstaltungsort eh schon tags zuvor wetterfest gemacht.

Schöne Kulisse

für lebendige

Brauchtumspflege


Und so bot Kleinbergham wieder eine schöne Kulisse für lebendige Brauchtumspflege und geselliges Beisammensein. Der kleine Ort mit seinen traditionellen Bauernhöfen hatte sich wieder in einen großen Festplatz mit vielen überdachten Sitzgelegenheiten verwandelt, die zum Feiern in ungezwungener Atmosphäre einluden.

Wie in den vergangenen Jahren hoben die Veranstalter auch heuer die bayerische Lebensart und die wesentliche Rolle der Natur und der bäuerlichen Landwirtschaft im täglichen Leben hervor. Die Demonstration alter handwerklicher Arbeiten ließ erahnen, wie beschwerlich sich der Alltag noch vor einigen Jahrzehnten gestaltet hatte. Fernab von Straßenlärm und hektischem Getriebe füllte der Trachtenverein Obing alte Traditionen mit lebendigem Inhalt und legte in seinem nicht auf Tourismus getrimmten Programm großen Wert auf die Originalität.

Mit Tanzdarbietungen der Trachtenvereinsjugend und der Aktiven sowie der volksmusikalischen Umrahmung durch die Duanix Musi, Diam Fünfe, De Gloakariert’n und Guad Warts Musi war für gute Unterhaltung gesorgt. Bei Spielen aus längst vergangenen Tagen konnten sich die kleinen Besucher in den Regenpausen austoben.

Ein großer Trachten- und Kunsthandwerkermarkt bot allerhand zum Schauen und Kaufen. Wer die Trachtler kennt, weiß, dass neben der Geselligkeit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Bayerische Schmankerl und traditionelles Gebäck trafen den Geschmack der Besucher und sorgten für den kulinarischen Genuss.

Artikel 1 von 11