Hauptknackpunkt: Marode Leitungen

von Redaktion

Planung für Abwasserkanal vorgestellt

Amerang –Bereits seit geraumer Zeit befasst sich der Gemeinderat Amerang mit der unzureichenden Abwasser- und Regenwasserbeseitigung in Evenhausen. Hauptknackpunkt sind die maroden Leitungen in einigen Bereichen sowie der Verlauf von Leitungen über private Grundstücke.

Die Kosten für die Neuerstellung sind mit rund 664000 Euro veranschlagt. Für den Anteil der Straßenentwässerung wird mit einem anteiligen Zuschuss von etwa 50000 Euro vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) gerechnet.

Neuordnung

Laut Vorplanung ist vorgesehen, die Oberflächenentwässerung im Zuge der Dorferneuerung neu zu ordnen. Dazu schlägt das Büro den Neubau des Regenwasserkanals, beginnend in der Chiemgaustraße, Abzweigung Pfarrerlandweg, vor. Im weiteren Verlauf soll die Chiemgaustraße nach Norden neu entwässert werden, ehe auf dem Bestandskanal am nördlichen Ortsende angeschlossen wird. Zuflüsse werden von der Forststraße und gegenüberliegend vorgesehen.

Der bisherige Teil des Bestandskanals (ehemaliger Schmutzwasserkanal), der durch bebaute Privatgrundstücke zwischen dem Pfarrerlandweg und der Chiemgaustraße (Forststraße 4 bis Chiemgaustraße 24) verläuft, soll dann stillgelegt werden. Damit soll die bestehende Entwässerungsleitung deutlich entlastet werden.

Bezüglich der weiteren Ableitung des neuen Regenwasserkanals am nördlichen Ortsende schlug das Ingenieurbüro vor, den Übergang des Kanals mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern auf den Bestandskanal mit einem Durchmesser von nur 30 Zentimetern durch einen Notauslauf auf öffentlichen Grund zu regeln.

Notüberlauf

Bei Starkregenereignissen könne durch den Überlauf austretendes Wasser oberirdisch auf dem angrenzenden Grundstück verlaufen, ehe es am westlichen Ende wiederum in den bestehenden Kanal einfließe. Zur Sicherung von unterliegenden Grundstücken (Esbaum) soll ein Notüberlauf unterhalb der Straße in Richtung Kreisstraße vorgesehen werden. ca

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