Nachruf

von Redaktion

Kleinholzhausen – Im hohen Alter von 93 Jahren ist Elisabeth Irger aus Kleinholzhausen verstorben. Pfarrer Ernst Kögler zelebrierte den Seelengottesdienst in der St.-Michaels-Kirche in Litzldorf. Die musikalische Gestaltung hatte der Kirchenchor Großholzhausen unter Leitung von Stephan Heinke übernommen.

In der Predigt blickte der Geistliche auf das Leben der Verstorbenen zurück. Elisabeth Irger wurde 1925 beim „Grill“ in Kleinholzhausen als Jüngstes von neun Kindern geboren. Zusammen mit einer ihrer Schwestern arbeitete sie auf dem elterlichen Hof mit und war dem Anwesen zeitlebens sehr verbunden.

1951 heiratete sie ihren Mann Andreas und die beiden wohnten weiterhin beim Grill. Von den vier Kindern der Eheleute starben zwei Mädchen bereits als Babys. Die Söhne Andreas und Sepp waren ihr ganzes Glück.

Elisabeth Irger wurde vom Schicksal hart geprüft, denn im Jahr 1963 verstarb ihr Ehemann im Alter von 38 Jahren. Die Witwe musste sich allein durchs Leben kämpfen. Sie verdiente den Lebensunterhalt für die Familie im Gasthof Neiderhell und konnte, fleißig und sparsam wie sie war, ein Haus bauen. Trotz allem war sie ein zufriedener und auch geselliger Mensch. Die „Grill-Lisi“ nahm am Vereinsleben der Großholzhauser Trachtler, dessen Mitglied sie 76 Jahre war, des Gartenbauvereins und den Wanderfreunden teil.koa

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