Ehrung herausragender Leistungen

von Redaktion

Bürgerversammlung Amerang: Die Gemeinde steht gut da

Johannes Denner, Evenhausen, Abitur Note: 1,1; Mathias Bacher, Kirchensur, Abitur 1,5; Lisa Raupach, Ullerting, mittlere Reife 1,33; Ronja Thaller, Ullerting, mittlere Reife 1,42; Michelle Fritsche, Amerang, Quali 1,3; Veit Friesinger Pfaffing, Ausbildung Staatl. geprüfter Elektrotechniker Note: 1,08; Michael Haller, Hallerscheid, Jahresbester 2017 Ofen- und Luftheizungsbauermeister; Marina Thaller, Amerang Ausbildung Bankkauffrau, Staatspreis; Bettina Meier, Attwies, Ausbildung Einzelhandelskauffrau, Staatspreis; Anna Thusbaß, Amerang, Bayerische Meisterin im Kunstturnen.

Nach zehn Jahren wieder Schulden

Amerang – Rund 200 Bürger nutzten die drei Bürgerversammlungen in Amerang, Evenhausen und Kirchensur um sich über die gemeindliche Entwicklung zu informieren.

Die Gemeinde Amerang steht aus Sicht ihres Bürgermeisters Gust Voit nach wie vor gut da. Die anhaltend positive Entwicklung bei den Realsteuern und Steuerbeteiligungen sei eine verlässliche Einnahmequelle. Die florierenden Gewerbebetriebe mit insgesamt rund 800 Arbeitsplätzen seien für das konstant gute Ergebnis verantwortlich. Das gebe der Gemeinde die nötigen Spielräume für die anstehenden Aufgaben.

Großprojekte in Angriff genommen

Mit der Sanierung der Gemeindehalle und einigen Straßenbaumaßnahmen seien gleich einige Großprojekte in Angriff genommen worden. Dafür sei erstmals seit 2009 wieder eine Kreditaufnahme von 1,5 Millionen Euro erfolgt. Kämmerer Anton Görgmayr stellte die Finanzlage der Gemeinde detailliert dar. Demnach liegen die prognostizierten Steuereinnahmen für 2018 aus Gewerbesteuer und Einkommenssteuerbeteiligung jeweils bei 2,2 Millionen Euro. Insgesamt gesehen lägen die Steuereinnahmen zwar geringfügig unter den Einnahmen des Rekordjahres 2017, nur die Einkommenssteuerbeteiligung sei wie schon in den vorangegangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, sagte der Gemeindekämmerer. Der hohe Grunderwerbssteueranteil ergebe sich daraus, dass Grundstückskäufe im Bereich von knapp 13 Millionen Euro abgewickelt worden seien.

Die Hauptinvestitionen aus dem Vermögenshaushalt lägen bei etwa 1,9 Millionen Euro für die Gemeindehalle. Für den Erwerb von Grundstücken für Wohnbauland sind rund 1,44 Millionen Euro, für diverse Straßenbaumaßnahmen zwei Millionen Euro und für die Sanierung der Pumpanlagen und Kanalbaumaßnahmen rund 430000 Euro eingeplant. Die wichtigsten Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind mit 518000 Euro für Gewerbesteuerumlage, gut zwei Millionen Euro Kreisumlage, rund 1,1 Million Schulverbandsumlage und Kinderbetreuung sowie 992500 Euro für Personalausgaben prognostiziert. Die allgemeine Rücklage wird auf 922500 Euro veranschlagt.

Positiv betrachtete der Bürgermeister die Entwicklung der Gemeinde in den letzten Jahren: Das Gewerbegebiet Grünhofer Feld werde derzeit von den Firmen Isoma Haustechnik, MCP Fertigungstechnik und Auer Packaging bebaut. Weitere Gewerbeflächen stünden, trotz großer Nachfrage, derzeit nicht zur Verfügung.

Bauland war nicht leicht zu haben

Nach intensiven Bemühungen sei es gelungen, Bauland für den Wohnungsbau zu sichern. Die Baumaßnahmen im Baugebiet Pfaffinger Feld in Evenhausen mit bis zu 22 Wohneinheiten hätten begonnen, ebenso wie die Bebauung am Altbestand im Bereich „Amerang Mitte“ am Eichenweg mit zwölf Nutzungseinheiten und 25 Tiefgaragenstellplätzen. Ebenso begonnen habe die Teilbebauung „Amerang Nordwest“ mit 22 Wohneinheiten und 32 Tiefgaragenstellplätzen. Eine Erweiterung um acht Wohneinheiten und 13 Tiefgaragenstellplätze wäre hier noch möglich. Derzeit werden, laut Voit weitere Bebauungsplankonzepte für Evenhausen Ost, Kirchensur Reiterbergerstraße und Kammer erarbeitet. Darüber hinaus ging Voit auch auf künftige Projekte wie den Breitbandausbau, die weitere Sanierung der Gemeindehalle und verschiedene Straßenbau- oder -sanierungsmaßnahmen ein.

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