Neubeuern – Schnell verbreitete sich die Nachricht vom überraschenden Tod von Josef Scherer, „Lippnbauer“ von Fröschenthal. Gesundheitlich bereits länger gezeichnet, traf der plötzliche Herztod die große Familie, Freunde und Kollegen doch unerwartet. Scherer stand im 66. Lebensjahr.
„Das Gottesgeschenk des Lebens“, so Pfarrer Christoph Rudolph im Rückblick, habe der Verstorbene angenommen und in seiner Eigenheit geprägt, verbunden mit den christlichen Werten. Der Landwirtschaft war Scherer nach seiner Berufsausbildung und Tätigkeiten in verschiedenen landwirtschaftlich ausgerichteten Betrieben eng verbunden. Früh brachte er sich in die Arbeit der KLJB, der Jungbauernschaft, landwirtschaftlichen Organisationen ein. Sein Aussiedlerhof war zukunftsweisend ausgelegt. Mehr als zwei Jahrzehnte führte Scherer für den Trachtenverein Immergrün Altenbeuern die Kassengeschäfte, war aktiver Trachtler.
Heimatverbundenheit und Anerkennung der Gemeinschaft waren auch Gründe seiner Mitgliedschaft beim Trachtenverein Edelweiß Neubeuern, der Feuerwehr, des TSV, der Gebirgsschützen, des Veteranenverein Rohrdorf, der Jagdgenossensaft.
Erholsame Augenblicke im intensiven familiären Leben gaben dem Verstorbenen seine Ausflüge und Aktivitäten mit den Enkelkindern. Ein Lebensrückblick der Familie wurde von Wast Heibler vorgetragen.
Das Lied vom Guten Kameraden, ein dreifacher Ehrensalut und eine Zugabe galten Scherer, der auch über viele Jahre die Salutkanone der Gemeinde bei Anlässen betreut hatte. Das bunte Fahnenmeer nahm Aufstellung um den Altartisch in der Kirche von Altenbeuern, wo der Kirchenchor und Musikanten die Trauerfeier mitgestalteten. re