Frasdorf – Mit einer auf vielen Positionen geänderten Vorstandschaft, aber weiterhin mit Gründungsmitglied Jakob Steiner aus Atzing als Vorsitzendem geht der Musikförderverein Wildenwart in die Zukunft. Bei den Neuwahlen unter der Leitung von Frasdorfs Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller übernahm Andi Willmann aus Atzing das Amt des zweiten Vorsitzenden, das seit der Vereinsgründung vor 16 Jahren Wolfgang Kink aus Frasdorf inne hatte.
Neuer Kassier ist Rupert Westner, der Irmi Aicher ablöste, neue Schriftführerin Helene Kink, die auf Astrid Sandner folgt. Als Beisitzer neu gewählt wurde Andreas Stoib für Maria Bohrer. Sie komplettiert die bisherige Beisitzer-Riege um Hans-Peter Priller und Johannes Knaus. Jugendleiterin bleibt Eva-Maria Gruber, die Kasse wird weiterhin von Andreas Rieperting und Karin Brehmer geprüft. Neue Instrumenten-Beauftragte ist Victoria Aicher, die die Aufgaben von Helene Kink übernimmt.
287 Mitglieder zählt der Musikförderverein Wildenwart. Eine große Anzahl war in das Vereinshaus nach Atzing gekommen und erfreute sich nicht nur an einer informativen Versammlung, sondern auch an Weisen der Zwergerl-Musikanten und der Jugendblaskapelle. Seit zwei Jahren gibt es als jüngste Nachwuchsgruppe die Zwergerlmusikanten. 29 Dirndl und Buam von Frasdorf bis Prien gehören dieser Gruppierung an. Ebenfalls 29 Mitglieder hat die Jugendblaskapelle, die das Sprungbrett für die Erwachsenen-Kapelle ist.
Beide Klangkörper werden von der Jugendleiterin Eva-Maria Gruber geleitet. In ihrem Bericht informierte sie, dass die Zwergerl im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 105 Stunden mit der Ausübung ihrer Musik verbrachten, bei der Jugendkapelle waren es gar 134 Stunden.
Konzept aus
Markt und Musik
Ein guter Kassenstand ergab sich aufgrund der hohen Mitgliederzahl, dank vieler Spenden und auch deswegen, weil sich der Musikförderverein bei einem Frühjahrs-Frühschoppen und bei einem Herbstmarkt erfolgreich betätigte. „Das Konzept Markt und Musik ist voll aufgegangen, der Herbst-Markt war klein und fein und wurde gut angenommen“, sagte Jakob Steiner.
Priens Dritter Bürgermeister Alfred Schelhas lobte den Förderverein als Bereicherung der Region: „Vor Eurer Leistung und Entwicklung ziehe ich den Hut. Bei Euch merkt man, dass Vereinsführung und Musizieren eine Herzensangelegenheit sind“.
Frasdorfs Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller dankte für die Einrichtung einer Bläserklasse an der Frasdorfer Schule, der derzeit 13 Schüler angehören. Aufgrund der vielen Kinder und Jugendlichen ist der große Instrumentenbestand teilweise zu knapp, da – wie Helene Kink mitteilte – vom Verleih eifrig Gebrauch gemacht wird.
Wolfgang Kink, langjähriger Dirigent der Jugend- und Erwachsenen-Kapelle, verabschiedete sich aus der Vorstandschaft des Fördervereins mit Erinnerungen an besondere Stationen. „Macht bitte weiter so“, bat er den Musikförderverein abschließend, bevor er mit der Jugendkapelle den Gföller-Marsch dirigierte. hö