Glasfaser für die Schule

von Redaktion

Gemeinde Schechen will staatliche Förderung beantragen

Schechen – Die Gemeinde Schechen öffnet ihren Geldbeutel: In der Grundschule Hochstätt herrscht Bedarf nach besserer Ausstattung im Bereich des Internetanschlusses. Die Schule wird derzeit über das Unternehmen Komro mit VDSL mit 20 Mbit/s versorgt. Zum Vergleich: Laut Europäischer Digitaler Agenda sollen bis 2020 alle Haushalte im ländlichen Raum mit 30 Mbit/s angeschlossen sein.

Um die Schulen in Bayern mit einer zukunftsträchtigen Breitbandversorgung auszustatten, gibt es vom Freistaat ein Förderprogramm zur Herstellung von Glasfaseranschlüssen. Dieses will die Gemeinde in Schechen für die Schule Hochstätt in Anspruch nehmen.

Der Fördersatz beträgt 80 Prozent, maximal 50000 Euro. „Nach unverbindlicher Anfrage bei der Komro würden sich die Anschlusskosten auf circa 41650 Euro belaufen“, sagte Schechens Bürgermeister Hans Holzmeier. Das würde einen Förderanteil von 33320 Euro und einen Eigenanteil für die Gemeinde von 8330 Euro bedeuten. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, verschiedene Angebote von den Anbietern einzuholen und die staatliche Förderung zu beantragen.

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