Brünnsteinstraße vor Öffnung

von Redaktion

Bauarbeiten nach Hangrutsch fertig – Ab 23. November für Verkehr freigegeben

Kiefersfelden – Gut fünf Monate nach Baubeginn wurde jetzt die Brünnsteinstraße im Gemeindebereich Kiefersfelden einer letzten fachmännischen Inspektion unterzogen, bevor sie dann am Freitag, 23. November, wieder für den Verkehr freigegeben wird. Der Vollausbau des etwa 1,1 Kilometer langen Teilstücks hatte ein kalkuliertes Volumen von rund 1,76 Millionen Euro. „Aber wir bleiben unter der Summe“, so ein sichtlich zufriedener Bürgermeister Hajo Gruber.

Der Vollausbau des Straßenstücks, das „völlig kaputt war“, beinhaltete neben der Erneuerung des Banketts und des Asphalts auch die Regenentwässerung sowie die sicherheitsrelevante Hangsicherung mit bewehrter Erde, die – mit Textilmatten verstärkt – ein Abrutschen an den Hanglagen verhindern soll. Hinzu kamen noch die Arbeiten zur Kanalisation und die Vorbereitung für den Breitbandausbau, wobei hier die Telekom mit im Boot war.

Andreas Horn, Leiter des technischen Bauamts der Gemeinde Kiefersfelden, sah in der Phase der mehrmonatigen Bauzeit, wie rund 6000 Kubikmeter Material, in der Hauptsache Erde und Gestein, bewegt wurden, wobei er den Anrainern, hier vor allem ein landwirtschaftlicher Betrieb, ein großes Kompliment machte. „Ohne dessen Einwilligung, Baumaterial und Aushub auf seinem Anwesen zwischenzulagern, hätten wir deutlich mehr Probleme gehabt.“ Überhaupt sei die Zusammenarbeit der verschiedenen, an dem Ausbau beteiligten Personen und Firmen bestens gewesen. „So konnte der Fertigstellungstermin deutlich nach vorne geschoben werden“, stellten Planer Franz Rappl und sein Mitarbeiter Markus Ettinger, der die örtlichen Bauarbeiten überwachte, unisono fest. „Zusammen mit den günstigen Witterungsbedingungen verringerte sich das Bau-Zeitfenster um mehr als ein halbes Jahr“, was den Vorarbeiter der ausführenden Baufirma Porr, Markus Pixner, freute. Für Bürgermeister Hajo Gruber schließt sich damit ein Kreis: „Damit sind alle Straßen rund um den Nußlberg erneuert.“

Die Planungen für dieses letzte Teilstück, das das Hochtal Mühlau wieder anschließt, liefen schon vor Jahre an und nach den entsprechenden Ausschreibungen im letzten Jahr war heuer im Juni Baubeginn. Die Gemeinde Kiefersfelden erwartet an staatlichen Zuschüssen „bis zu 850000 Euro, das hängt aber letztlich von den genauen Kosten ab“, weiß der Rathauschef. Jetzt sind nur noch kleinere, sicherheitstechnische Baumaßnamen durchzuführen, wie beispielsweise die Anbringung von Leitplanken, bevor dann für die Kieferer und ihre Gäste die Straße befahrbar sein wird.

Artikel 1 von 11