Ensemble MIP auf Zeitreise

von Redaktion

Vielfältiges Hörerlebnis mit Werken aus Klassik und Moderne

Pittenhart – Als „Ensemble MIP“ boten Klaus Stöcklhuber (Gitarre, Klarinette, Saxofon), Constanze Germann-Bauer (Violine), Alessandra De Crescenzo (Flöte, Gesang), Alejandro Vila (Klavier, Fagott) sowie Gastsängerin Anita Garisch ein vielfältiges Hörerlebnis. Die Musiker hatten Werke aus Klassik und Moderne – von Wolfgang Amadeus Mozart bis hin zum spanischen Komponisten der Gegenwart, Pedro Iturralde – ausgewählt, in denen die Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Instrumente besonders gut zur Geltung kamen.

Das Thema des Abends lautete 200 Jahre Pittenhart als eigenständige Gemeinde, und was in der Musikwelt in dieser Zeit passiert ist. Die Eröffnungsmusik, die Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“, die im Jahr 1817 entstanden ist, traf das Publikum sofort ins Herz. Stöcklhuber führte humorvoll durchs Programm und versetzte das Publikum in diese Zeit zurück. Lediglich das Saxofon konnte das Alter von 200 Jahren nicht erreichen; einige Besucher wussten bereits, dass es nur etwa 180 Jahre alt ist und die entsprechenden Kompositionen noch jünger sind.

Mit viel Gefühl interpretierten Alejandro Vila und Klaus Stöcklhuber den Tango „Algo que fue“ des 1965 geborenen argentinischen Komponisten Roberto Pintos. Als Abschluss und Höhepunkt des Abends erklang der spanische „Pequena Czarda“, ein Czardas von Pedro Iturralde für Saxofon und Klavier.

Anknüpfend an das rasante Tempo des Czardas hob Zweiter Bürgermeister Sebastian Stöcklhuber in seinem Grußwort die rasante Entwicklung der Musikinitiative Pittenhart hervor. Die Musikinitiative sei ständig am wachsen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, überbrachte er eine Spende für die Anschaffung von Kinder-Violinen. Das Geld stammt aus dem Preisgeld vom Stadtlauf in Traunreut, das mehrere Gemeinderäte für den zweiten Platz erhielten.

Als Zugabe und Ausklang des Abends gestalteten die vier Musiklehrer gemeinsam eine argentinische „Milonga“ von Diego Collatti als Ausdruck der Freude an der Musik und am Leben – unmittelbar spürbar fürs Publikum im gut gefüllten Musiksaal.re

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