Flintsbach – In jüngster Zeit werden immer öfter Feuerwehren zu Ersthelfereinsätzen bei medizinischen Notfällen gerufen, wenn die in der Nähe stationierten Rettungswägen und Notärzte bereits im Einsatz sind. Das erklärte Werner Tobien, Kommandant der Fischbacher Wehr. Aber auch bei Einsätzen zu Verkehrsunfällen auf der Autobahn oder der Landstraße kommt es vor, dass die Feuerwehr vor dem Rettungsdienst eintrifft.
Da die FFW Fischbach mit Thomas Arendt über einen ausgebildeten und hauptberuflichen Rettungssanitäter verfügt und nächstes Jahr einige Kameraden die First Responder-Ausbildung (Ersthelfer) mit circa 90 Unterrichtseinheiten abschließen werden, beschloss die Wehr, sich einen erheblich umfangreicheren Rettungsrucksack anzuschaffen. Mit diesem kann bis zum Eintreffen des Rettungswagens eine Versorgung der Patienten realisiert werden, die weit über die standardmäßige Versorgung durch Feuerwehreinsatzkräfte hinausgeht, die normalerweise nur über einen großen Sanitätskasten nach DIN Feuerwehrnorm verfügen. Der neue Rettungsrucksack wird im Gerätewagen GW/L2 Fischbach 56/1 mitgeführt.
Dieser Rettungsrucksack wurde von der Ambulanz in Flintsbach und ihrem Förderverein als Spende zur Verfügung gestellt. Die Übergabe an die Vorstandschaft der Feuerwehr Fischbach fand durch ihren Zweiten Vorstand Martin Eichbauer und Schatzmeisterin Veronika Mayer sowie dem Leiter der Ambulanz Gabriel Mayer im Feuerwehrhaus Fischbach statt. re