„Schätzen, was wir haben“

von Redaktion

Leserbrief zum Artikel „270 Unterschriften für den Spielplatz“, erschienen im Lokalteil:

Zu diesem Artikel darf ich Fakten ergänzen, die auch unsere Argumente für das Bürgerbegehren „Keine Bebauung der Grundstücke mit den Flurnummern 47/4 und 47/7“ darstellen. Erstens: Die genannten Grundstücke umfassen nicht nur den Kinderspielplatz und den Bolzplatz sondern auch das alte Feuerwehrhaus, das derzeit als Jugendtreff genutzt wird. Zweitens: Die Verlegung von Kinderspielplatz und Bolzplatz neben dem Kindergarten kann die Gemeinde nicht einfach durchführen. Die Gemeinde müsste die Zustimmung des Grundeigentümers, der Kirche, einholen, was verbunden wäre mit Erbpachtvertrag oder Grundstückskauf. Laut Bürgermeister Matthias Maier sind diese Kosten das Problem. Drittens: Die stattlichen Linden könnten nicht verpflanzt werden. Wie wertvoll sie sind, zeigte uns der vergangene Sommer. Viertens: Was würde bei einer Bebauung aus dem Jugendtreff werden?

In anderen Kommunen erkämpft man sich Kinderspielplätze. Wir sind in der glücklichen Lage, einen zu haben, noch dazu mit altem Baumbestand. Schätzen wir doch das, was wir sicher haben.

Ursula Michel

Höslwang

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