Blasmusik vom Feinsten

von Redaktion

Konzertabend der Hochstätter Musi

Schechen – Blasmusik vom Feinsten durften die zahlreichen Besucher beim Konzertabend der Hochstätter Musi im Innsaal in Hochstätt genießen.

Mit der „Ringenberger Festmusik“, dem Eröffnungswerk von Markus Götz, setzten die Hochstätter Jungmusikanten einen gelungenen Auftakt in dem bunten und weitgespannten musikalischen Bogen, der dem Publikum viel Abwechslung und reichlich musikalische Höhepunkte bot.

Dem „Mosch-Klassiker“, einem Konzertwalzer von Jakob Pazeller, ließen die Jungmusiker das Schlager-Medley „Holidays in Mexiko“, arrangiert von Rudi Seifert, folgen. Mit dem ebenso souverän intonierten Straßenmarsch „In Harmonie vereint“ von Siegfried Rundel sowie dem bekannten Walzerstück „Die Kapelle hat gewonnen“ – im Mittelsatz überzeugten hier besonders die Tenorhornsolisten – übergab die talentierte Truppe unter der Leitung von Klaus Ettenhuber, begleitet von viel Beifall, die Bühne an die Hochstätter Musi.

Mit dem „Einzug der Gladiatoren“, dem von Julius Fucik komponierten Triumphmarsch, herausgefordert waren bei diesem Eröffnungsstück die Besetzungen von Tenor- und Flügelhorn sowie Trompete und Bass, stimmte Dirigent Marinus Häusler das Publikum in den beschwingten Abend ein.

Neu im Programm fand sich auch die Polka „Am St. Georgstag“. In diesem von Siegfried Rundel arrangierten Stück stellten sich die Solisten Marinus Kirchlechner und Matthias Wisböck (Flügelhorn) sowie Christoph Sollinger und Klaus Ettenhuber mit Tenorhorn gekonnt ihrer Rolle. Mit dem folgenden Potpourri „Highlights der Klassiker“, zusammengestellt und bearbeitet von Manfred Schneider, gelang es, die Werke bekannter Komponisten in einen musikalischen Klassiker zu formen, dessen verschiedene Melodien und Tempowechsel das Können der Musiker besonders forderte.

Die musikalische Reise führte anschließend nach Wien zum „Donauwellen-Walzer“, den der Komponist Josif Ivanovici seinem Freund Konstantin Gebauer gewidmet hat. Die Zwischenkadenz spielte in dieser erfrischend abwechslungsreichen Melodienfolge Lena Garnreiter, und mit der flotten Polka „Unvergessliche Stunden“, die Dirigent Marinus Häusler ans Ende des ersten Teils seines anspruchsvollen Programms stellte, folgte eine wohltuende Klangfolge.

Mit der Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik „So schön ist die Blasmusik“, komponiert von Erich Brecht, meldeten sich die Musiker schwungvoll aus der Pause zurück. In der Folge wurde auch die gelungene musikalische Interpretation des Konzertwerkes „Oregon“, eine Variation von Western und Rock von Jakob de Haan, wofür die Musiker viel Probenfleiß investiert hatten, mit viel Beifall bedacht.

Zweifellos zählte auch der Solo-Auftritt der Klarinetten-Virtuosen Marinus Häusler und Regina Weber in der „Dudacka“-Konzertpolka zu den Höhepunkten des Abends. Mit ebenso viel Applaus bedachte das Publikum die gelungene Interpretation des vom weltbekannten Gitarristen und Sänger John Miles komponierten Hits „Music“. In diesem Stück waren die Posaunen und Tuba-Register besonders gefordert, aber auch alle anderen Musiker waren gefragt, um das Arragement von Norbert Studnitzky ausdrucksvoll zu gestalten.

Der erfrischende Zwischenspurt, mit der Luftballonpolka, komponiert von Franz Springer, und mit dem Traditionsmarsch „Unter dem Doppeladler“ von Joseph Franz Wagner sollte das Konzert beschwingt ausklingen. Doch der anhaltende Applaus und die Rufe nach Zugabe blieben nicht ungehört, und so verabschiedete sich die Hochstätter Musi mit den Lieblingsstücken „Am Malerwinkel“ und „Regimentskinder“ als Zugabe.

Markus Maier stand bei diesem Konzertabend erstmals als „Ansager“ auf der Bühne und schmückte diese Aufgabe mit unterhaltsamen Überleitungen und Beiträgen zur Freude des Publikums leidenschaftlich aus.re

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