Nach dem Gedenkgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Drago Curic und musikalisch umrahmt durch die Karolinenfelder Blasmusik, ging es im Schweigemarsch, entlang der mit Fackeln geschmückten Hauptstraße, zum Kriegerdenkmal, um der Opfer aller Gewalttaten und Kriegstoten zu gedenken. Bevor Bürgermeister Bernd Fessler einen Kranz niederlegte, erinnerte er daran, dass es Deutschland und damit uns allen, zumindest wirtschaftlich so gut wie noch nie gehe. „Wir leben seit über 70 Jahren in Frieden“, so Fessler. Gleichzeitig falle es immer schwerer, dies auch als unschätzbaren Wert wahrzunehmen. Die Begeisterung für ein geeintes Europa werde von nationalen Interessen und Egoismus überlagert und mit dem Erhalt von Heimat überschrieben. Doch „Heimat ist das, was wir gemeinsam gestalten“. Nach der gemeinsam gesungenen Bayernhymne ging es zurück ins Vereinslokal „zum Bräu“, um die 125 Jahre Krieger- und Reservistenverein zu feiern (Bericht folgt).Foto est