Mit gefälschten Dokumenten im Zug

von Redaktion

Raubling – Am vergangenen Samstagvormittag kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling den Fernreisezug von München nach Venedig. Auf Höhe von Großkarolinenfeld unterzogen die Polizisten einen 40-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen einer Überprüfung. Dieser konnte sich mit einem nigerianischen Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel ausweisen.

Bei der genaueren Überprüfung der Dokumente stellten die Fahnder allerdings fest, dass es sich bei dem italienischen Aufenthaltstitel um eine Totalfälschung handelte. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie auch noch einen nigerianischen Führerschein, der ebenfalls als Totalfälschung erkannt wurde.

Die Überprüfung ergab, dass sein Aufenthaltstitel in Italien bereits 2016 ungültig geworden war. Um trotzdem weiterhin im Schengenraum reisen zu können, habe er sich die Fälschungen besorgt. Gegen den Nigerianer wurden Verfahren wegen Urkundenfälschung, Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.re

Artikel 1 von 11