Aschau – Das Aschauer Heilige Grab ist ein besonderes kulturelles und kirchliches Projekt für das Priental und die ganze Region. Jahrzehntelang vergessen, nimmt seine Wiederbelebung im Frühjahr 2019 immer konkretere Formen an.
Nach jahrelanger Restaurierung und Überarbeitung, soll der gewaltige barocke Kulissenbau während der Fastenzeit und über Ostern wieder das Presbyterium der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ ausfüllen.
Seit Mitte der 1950er-Jahre, nach Änderungen der Osterliturgie, lagerten die einzelnen Teile des historischen Bauwerkes auf dem Kirchendachboden.
Den Initiatoren, Heimat- und Geschichtsverein, Pfarrei und Gemeinde, wäre es allerdings zu wenig, einfach nur das Heilige Grab in alter Form wieder aufzubauen, heißt es in einer Pressemeldung. Ein zeitgemäßer Ansatz, eine frische theologische Bewertung und ein Überdenken althergebrachter Traditionen seien notwendig. Der Glaube und die Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Deshalb wird versucht, über zwei Schauspiele in der Kirche „Vom Leben Jesu“ (während der Fastenzeit) und „Die Auferstehung Jesu“ (in der nachösterlichen Zeit), Sinn und Zweck dieses kirchlichen Ereignisses für die unsere Zeit zu deuten und zu beleben.
Ein Rahmenprogramm – Gottesdienste, Fastenpredigten, Konzerte und Führungen – begleitet vom ersten Fastensonntag bis zum zweiten Sonntag nach Ostern das Vorhaben.
Am heutigen Montag, 3. Dezember, beginnt nun der Kartenvorverkauf in der Aschauer Tourist-Info, Telefon 08052/90490, und über „München-Ticket“ in allen größeren Orten für die Veranstaltungen. Die sechs Vorstellungen des Auferstehungsspiels beginnen mit der Premiere am Samstag, 30. März, die weiteren Aufführungen sind am 31. März sowie 3., 5., 7. und 12. April,
Das Auferstehungsspiel hat Premiere am Ostermontag, 22. April, die weiteren Vorstellungen sind am 24., 26., 28. und 30. April sowie am 3., 4. und 5. Mai. Zudem gibt es drei Konzerte, und zwar am Sonntag, 24. März, „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ mit Chor und Orchester unter der Leitung von Bernadette Osterhammer.
Am Freitag, 29. März, „Für mich nahmst Du das Kreuz auf Dich“, alpenländische Musik zur Passionszeit unter Leitung von Gabi Reiserer und Hans Wiesholzer. Das dritte Konzert „Barocke Passionsmusik mit dem Stabat Mater von Pergolesi“ am Sonntag, 14. April, Concerto München unter Leitung von Johannes Berger.
Alle Veranstaltungen finden in der Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ statt. Informationen unter www.aschau.de und www.geschichtsverein-aschau.de („Aschauer Hl. Grab“) oder www.muenchenticket.de. re