Schechen – In Schechen soll für die Planungen zum Brennerzulauf eine Erkundungsbohrung für geophysikalische Untersuchungen durchgeführt werden. Diesen Antrag hat die DB Netz AG zumindest an die Gemeinde gestellt. Die geplante Bohrung liegt im Bereich einer Gemeindeverbindungsstraße in der Nähe von Rottmühle.
Nach ersten Informationen der Bahn AG hätten die Arbeiten rund vier bis zehn Wochen dauern sollen. Aufgrund der dann nötigen langen Straßensperrung hat die Verwaltung das Anliegen zunächst verweigert.
Daraufhin hatte sich das von der Bahn beauftragte Planungsbüro bei der Gemeinde gemeldet. Die Verantwortlichen erklärten, dass die Sondierungsarbeiten bis zu einer Tiefe von 30 Metern inklusive An- und Abtransport der Geräte nur ein bis zwei Tagen dauern würden. Nach der Ansicht der Verwaltung könnte dafür nun doch die Zustimmung erteilt werden.
Nein, meinte nun aber der Schechener Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung dazu. „Ich bin komplett dagegen, dass die das so ganz ohne Widerstand machen dürfen“, meinte Ratsmitglied Ludwig Lindinger (Parteifreie Bürger). Peter Schlaipfer (CSU) betonte zwar, dass man das Prozedere damit nur verzögern könne. Das Gremium sprach sich dennoch gegen die Bohrung aus.