Höslwang – Eine überaus große Trauergemeinde fand sich in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Höslwang ein, um von Sabina Asenbeck, geborene Fritz, Abschied zu nehmen. Im Alter von 67 Jahren verstarb die Bäuerin aus Almertsham bei Höslwang zu Hause schnell und völlig unerwartet. Pater Paul vom Pfarrverband hielt den vom Kirchenchor gestalteten Trauergottesdienst und nahm auch die Einsegnung der Verstorbenen im Familiengrab vor.
Sabina Asenbeck wurde 1951 als drittes von vier Kindern der Eltern Josef und Sabina Fritz in Hirnsberg geboren. Schon von Kindesbeinen an musste sie auf dem elterlichen Anwesen mithelfen. Nach der Volksschule war sie zwei Jahre zu Hause, half in der Küche im Gasthaus Hilger und anschließend fünf Jahre in der Verwaltungsschule in Fürstätt bei Rosenheim.
1975 heiratete sie den Wirtssohn und Bauern Nikolaus Asenbeck aus Almertsham bei Höslwang. Tochter Sabine und die beiden Söhne Klaus und Michael kamen zur Welt, acht Enkelkinder vergrößerten die Familie.
Die Asenbeck-Oma war ein absoluter Familienmensch, wo sie gebraucht wurde, war sie immer für jeden da. Trotz der vielen Arbeit auf dem Hof half sie im Familienbetrieb, dem Gasthof Waldwinkel, mit. Mit Leidenschaft pflegte sie Blumen in ihrem Garten und träumte von kleinen Ausflugsreisen.
Langjähriges Mitglied war Sabina Asenbeck beim Frauenbund und der Sterbekasse des Rauchclubs Endorf, die mit Fahnenabordnung und Nachruf von ihr Abschied nahm. re