Seit Kindesbeinen mit Bad Endorf verbunden

von Redaktion

Walter Bippus feierte seinen 90.

Bad Endorf – Bei bester Gesundheit feierte dieser Tage Walter Bippus in Bad Endorf seinen 90. Geburtstag. Im Namen der Marktgemeinde gratulierte Bürgermeisterin Doris Laban.

Geboren und aufgewachsen ist der Jubilar in München. Nach Abitur, einer Banklehre, Studium der Betriebswirtschaftlehre und einjährigem Gastspiel bei der Firma Siemens ging er zu den Aschaffenburger Zellstoffwerken und wurde mit nur 33 Jahren zum Finanzdirektor berufen. 1983, nach der Fusion des Unternehmens mit der Firma Zellstoff Waldhof Mannheim zu Papierwerke Waldhof Aschaffenburg, übernahm er die Funktion des Konzernbereichsleiters Finanzen und wurde später zum Finanzvorstand berufen.

Seit Kindesbeinen ist Walter Bippus mit Endorf verbunden. Sein Großvater betrieb eine Molkerei und Käserei. Die Bippus-Alm in Bad Endorf verdankt diesem Umstand seinen Namen.

Gemeinsam mit Toni Müller und dem damaligen Bürgermeister Linseis war der Jubilar Mitinitiator des Jodbadvereins. Gemeinsam haben sie die Errichtung des Kurmittelhauses und der Simsseeklinik zielstrebig vorangetrieben. Bippus holte den damaligen Sparkassendirektor Gumpp mit ins Boot, und die Jod-Thermalbad Endorf AG wurde ins Leben gerufen. Seither war Bippus mit dem gemeindlichen Kurbetrieben tief verwurzelt und in die kaufmännischen Geschicke des Unternehmens einbezogen. Das Wissen und die Fachkompetenz des Diplom-Kaufmannes war in Bad Endorf immer gefragt. Er wurde in der Jod-Thermalbad AG und später auch bei der Gesundheitswelt Chiemgau AG Vorsitzender des Aufsichtsrates. Nach seinem Ausscheiden ist Bippus jetzt Ehrenvorsitzender. 2003 wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste um die Marktgemeinde Bad Endorf die Bürgermedaille verliehen.

1980 baute Walter Bippus sein Haus, und 1987 zog die Familie endgültig nach Bad Endorf. Neben Familie und Beruf suchte er schon als junger Mann im Sport seinen Ausgleich. Skifahren und Skispringen betrieb er viele Jahre leistungsmäßig. Auch heute mit 90 Jahren fährt er noch gern Ski, geht mit seiner Frau Bergwandern, trainiert regelmäßig im Moveo und schwimmt seine Bahnen in der Therme. „Aus Ermangelung an gleichaltrigen Spielpartnern habe ich das Tennisspielen vor ein paar Jahren aufgegeben,“ erklärt Bippus mit einem Schmunzeln. Viel Freude bereiten Bippus die Kinder, Enkel und Urenkel.amf

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