Im ersten Stock ein Horst für die Chiemgauadler

von Redaktion

Umrathshauser Feuerwehr- und Schützenhaus feiert Jubiläum

Frasdorf – Das Umrathshauser Feuerwehrhaus feierte seinen 25. Geburtstag. Zur Erinnerung an das Ereignis schossen die Jubiläumsgäste mit Zimmerstutzen eine handgemalte Scheibe aus. Das Ziel auf der Glücksscheibe legte Pfarrer Paul Janßen fest und gab es nach dem Abschluss des Schießens bekannt. Elisabeth Bachmann kam dem Ziel am nächsten; insgesamt hatten 79 Umrathshauser Frauen und Männer ihr Glück versucht.

Am 12. September 1993 hatte Bürgermeister Benno Voggenauer das Haus nach einem Jahr Bauzeit an die Feuerwehrleute übergeben, Pfarrer Alfons Oberbauer gab ihm den Segen der Kirche. Seither nutzen zwei Vereine das schmucke Haus am westlichen Ortseingang: Im Parterre residiert die Feuerwehr mit dem Floriansstüberl, den Garagen und Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge und Gerätschaften.

Im oberen Stockwerk hat sich die Schützengesellschaft „Chiemgauadler“ einen Horst mit einem der modernsten Schießstände im ganzen Gau gebaut.

Nach dem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Blut für die Verstorbenen beider Vereine trafen sich alle Umrathshauser zum Frühschoppen im Feuerwehrhaus. Feuerwehrvorstand Georg Noichl und Schützenmeister Sepp Staudacher gaben einen kurzen Rückblick auf den Bau des gemeinsamen Vereinsheimes. Die bestehende alte Garage für das damalige Feuerwehrauto wurde im Mai 1992 abgebrochen; Peter Wastlhuber stellte den darüber hinaus notwendigen Baugrund zur Verfügung. Die Umrathshauser Dorfgemeinschaft beteiligte sich mit vielen Holz-, Material- und Geldspenden an dem Vorhaben und arbeitete fleißig am Neubau mit. Weit über 3000 Stunden wurde an Eigenleistung auf der Baustelle erbracht. Spitzenreiter war Sepp Heinrich mit über 700 Arbeitsstunden.

Das Feuerwehrauto und die gesamte Ausrüstung der Mannschaft waren in der Zwischenzeit beim Heisn untergebracht.

Die Gemeinde Frasdorf richtet hier zudem bei allen Wahlen das Umrathshauser Wahllokal ein, und auch als informeller Dorfmittelpunkt musste das Haus schon herhalten, als die Gaststätte „Goldener Pflug“ geschlossen war.reh

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