Großkarolinenfeld – Mit dieser Ausgabe geht das Märchen vom Weihnachtsigel Schlappersocke zu Ende. Das Märchen ist der Fantasie der Kinder entsprungen, sie haben im Morgenkreis wochenlang an den Fortsetzungen gearbeitet und neue Ideen eingearbeitet. Das fertige Büchlein – hier sei Simone Scheuner und Max Michel nochmals gedankt – liegt nun im Kindergarten Pusteblume vor.
Und danke all jenen, die den Kindern gemailt oder geschrieben haben. Die Weihnachtskarte, die Matilda in ihren Händen hält, ist von Familie Hirner. Sie hat die Kinder zu ihrer eigenen Igelfamilie eingeladen.
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Lang ist der Weg durch den Schnee und anstrengend. Irgendwie wird sein Paket immer schwerer.
Am Waldrand sieht der Weihnachtsigel ein kleines Licht. Als er näher kommt, sieht er eine kleine Weihnachtskerze, die im Schnee steckt, genau vor seinem Blätterhaufen.
Er hebt sie auf und nimmt sie mit hinein. Dann zieht er seine warmen Sachen aus und legt das Paket ab. Es ist noch schwerer geworden.
Neugierig zieht er an der Schleife und öffnet es:
Oooo…hhhhh!
Im Paket liegen ein Apfel, eine Birne, Regenwürmer, Schnecken und Salat. Aber was ist da im Eck? – Zwei kleine Socken. „Die kann ich gut gebrauchen“, denkt der Igel und zieht sie gleich über seine Füße – ein bisschen schlapprig, aber warm! Er lässt die Socken gleich an und rollt sich in sein Blätterbett. Und schläft ein.
Und allen, die diese Geschichte lesen, wünscht der Igel Schlappersocke „Frohe Weihnachten!“