Nachruf

von Redaktion

Aschau – Eine große Trauergemeinde fand sich in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ ein, als für die im Alter von 87 Jahren verstorbene Annemie Obermaier aus dem Ortsteil Wald das Requiem gefeiert wurde. Den Gottesdienst feierten Pfarrer Johannes Weindl und Diakon Hans Weber, für die musikalische Ausgestaltung sorgte der Aschauer Kirchenchor.

Weber erinnerte bei seinem Rückblick auf das Leben von Annemie Obermaier daran, dass diese als älteste von fünf Geschwistern auf dem Schaffler-Hof der Familie Moosmüller in Göttersberg zur Welt kam und schon mit 15 Jahren viel Verantwortung übernehmen musste, als ihre Mutter verstarb. Nach dem Besuch der Volksschule in Aschau und nach landwirtschaftlichen Arbeitsplätzen beim „Vogg“ in Gschwendt, auf der Steinling-Alm und bei der Familie Pfanzelt in Hohenaschau heiratete sie 1962 den Bauern Leonhard Obermaier in Wald.

Die Ehe blieb kinderlos, mit ihrem Mann sorgte sie sich mit großer Hingabe um Feriengäste, um die Tiere sowie um den Garten. Annemie Obermaier war gerne Trachtlerin. Und weil sie bei den Trachtenvereinen Nieder- und Hohenaschau langjähriges Mitglied war, beteiligten sich die Fahnenabordnungen beider Vereine bei den Trauerfeierlichkeiten.

Lange Zeit pflegte sie ihren 2012 verstorbenen Ehemann, viele Jahre wurde sie hernach selbst zu Hause von Pflegekräften des Ökumenischen Sozialdienstes besucht. Als ihre Kräfte immer mehr schwanden, kam sie ins Priener Altenheim St. Josef, wo sie auch verstarb. hö

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