Schlittschuhlaufen fällt wohl ins Wasser

von Redaktion

Kettenhamer Weiher: Zerbrochene Bierflaschen und Knaller sorgen für Ärger

Griesstätt – Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen entfällt vermutlich in diesem Winter auf dem Kettenhamer Weiher in Griesstätt. Das sieht zumindest der Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe, Jakob Ametsbichler, so.

Denn auf der Liegewiese wurden um Silvester Feuerwerkskörper gezündet, die dann auf dem dünnen Eis des Badeweihers landeten. Noch schlimmer: Die Bierflaschen, die auf die Eisfläche, auf die Liegewiese und Böschung geworfen wurden und dabei zu Bruch kamen.

Da das Eis derzeit noch nicht trägt, können sie dort nicht weggeräumt werden und werden erst bei Tauwetter in den Badeweiher fallen. Das Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen, wozu immer viele Leute zum Kettenhamer Weiher gekommen sind, wird durch die vielen Glasscherben und Steine auf dem Eis in diesem Winter eindeutig gefährdet sein, so Ametsbichler.

Dieser sieht die Vorfälle nicht mehr als Bubenstreiche an, sondern als in Kauf genommene Körperverletzung, da sicher einige der Glasscherben auf den Grund des Badeweihers gelangen und wegen der geringen Wassertiefe im nächsten Sommer Badegäste erheblich verletzt werden können.

Wer Angaben zu den Beschädigungen oder den Tätern machen kann, kann sich an die Polizei in Wasserburg, an die Gemeindeverwaltung Griesstätt, oder direkt an Ametsbichler wenden. re

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