Nachruf

von Redaktion

Griesstätt – Nach langjähriger Krankheit starb Therese Hamberger aus Elend bei Griesstätt. Geboren ist Therese Hamberger im Oktober 1952 in Stephanskirchen bei Rosenheim. Mit ihren beiden Schwestern wuchs sie auf dem elterlichen Bauernhof in der Einöde Kalkgrub bei Prutting auf.

Ausgebildete Schneiderin

Der nahegelegene Hofstetter See bot für sie und ihre Schwestern beste Freizeitmöglichkeiten, Schwimmen im Sommer und Schlittschuhlaufen im Winter, was sie so lange es ging, gerne tat. Auch das Skifahren lernte sie schon als kleines Kind von ihrem Vater. Geübt wurde auf einem Hang hinter dem elterlichen Hof. Bereits mit acht Jahren fand die Resi, wie sie von vielen genannt wurde, ihre Leidenschaft zum Nähen. Mit derzum Weihnachtsfest erhaltenen handbetriebenen Nähmaschine nähte sie Puppenkleider, später verwirklichte sie ihre Freude am Nähen als ausgebildete Schneiderin.

Im Alter von 19 Jahren lernte sie ihren späteren Ehemann Helmut kennen. Im Dezember 1974 wurde der Ehebund beim Standesamt in Griesstätt geschlossen, nach der Geburt der Tochter wurde die kirchliche Hochzeit im Frühjahr 1975 gefeiert. Hingebungsvoll kümmerte sich die Verstorbene als Hausfrau und Mutter nicht nur um die drei Kinder, zwei Söhne wurden 1977 und 1988 geboren, sondern auch um die Tiere auf dem übernommenen Bauernhof in Elend.

Ausgeprägte

Liebe zur Natur

Ihre Liebe zur Natur zeigte sie im Garten, ihr Blumenschmuck zierte jedes Jahr das Rieder-Anwesen. Eine besondere Passion waren Heilkräuter und die damit verbundene Pflanzenheilkunde, Homöopathie und die Lehren des Mondes.

Der Tod erlöste sie jetzt von ihrer unheilbaren Krebserkrankung, von der sie im Jahr 2014 erfuhr. Groß war die Anteilnahme beim Seelengottesdienst, bei dem der Kirchenchor unter Leitung von Georg Opielka sang, und bei der Urnenbestattung im Familiengrab. ala

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