Amerang – „Unsäglich“ ist das Verhalten der Telekom in Sachen Breitbandausbau. Finden Ameranger Gemeinderat und Gemeindeverwaltung. Im August hatte der Rat mehrheitlich beschlossen, den Breitbandausbau nach den Förderrichtlinien des Bundes fortzuführen – mit der Telekom. Trotz intensiver Bemühungen sei es bisher nicht gelungen, so Anton Görgmayr von der Verwaltung, vom Netzbetreiber die nötigen Unterlagen, vor allem den Netzplan, zu bekommen.
Telekom eine
Frist gesetzt
Ohne diese Unterlagen kann aber die Förderung des Breitbandausbaus nicht beantragt werden. Der Rat hatte der Telekom eine Frist gesetzt von zwei Monaten nach Vertragsabschluss. Für Görgmayr stellte sich die Frage, ob das Verfahren einfach weiterlaufen soll oder ob die Gemeinde zu einem anderen Anbieter wechselt. Bürgermeister Gust Voit hat schon die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig eingeschaltet, einen Brief an die zuständige Bundesbehörde ist unterwegs. Für ihn stellt sich die Frage, ob man beim Bundesförderprogramm mit der Telekom bleiben will oder zum bayerischen Förderprogramm wechselt. Das sollten sich die Ratsmitglieder bis zu einer weiteren Sitzung überlegen.