„Anteil der Senioren bei 19 Prozent“

von Redaktion

Stefan Lederwascher: Bürgerversammlung für Flintsbacher Senioren – Viele Infos

Flintsbach – Mit interessanten Zahlen wartete Bürgermeister Stefan Lederwascher, Rathauschef in Flintsbach, vor den Senioren auf. Traditionell treffen sich diese zu Beginn des neuen Jahres im Pfarrheim St. Martin in Flintsbach. Rund 3200 Einwohner leben in der gemeinde. „Beachtenswert ist, dass derzeit 19 Prozent über 66 Jahre alt sind.“ Eine Entwicklung, welche die Senioren besonders interessierte, waren es noch vor fünf Jahren 16 Prozent Anteil.

64 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 8 Prozent evangelisch und 27 Prozent gehören keiner Konfession an.

Anschließend erläuterte Stefan Lederwascher die Gemeindeeinnahmen des letzten Jahres. Mit 1 733 000 Euro Gewerbesteuereinnahmen hat die Gemeinde ein sehr gutes Ergebnis erzielt, und das Vorjahresergebnis um 177000 Euro übertroffen. Es erweist sich als vorteilhaft, dass im Gewerbegebiet eine vielschichtige und zukunftsorientierte Firmenstruktur angesiedelt ist, die sich als sehr krisenresistent erweist.

Herausragend ist dabei die Firma Dettendorfer mit 355 Mitarbeitern und rund 144 Millionen Euro Umsatz. Sie sei der größte Gewerbesteuerzahler.

Sehr wichtig ist auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 1831000 Euro. Das sei ein Plus von 93000 Euro zu 2017. „Hier bildet sich unter anderem der attraktive Wohnwert Flintsbachs ab“, so Lederwascher. Die gute Einnahmesituation, die auch weitere Steuern beinhaltet, ermöglicht es der Gemeinde, die Leistungen im Bereich Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugend- und Seniorenpolitik, Kanalisation, Straßenerneuerung und die sonstigen anfallenden Gemeindeleistungen zu erfüllen. „Ohne unser gutes Gewerbegebiet ginge es Flintsbach nicht so gut und wir könnten uns nicht so viel leisten“, meinte der Bürgermeister.

Weitere Themen waren die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel, der Breitbandausbau und die Burg Falkenstein. Der Sanierungsaufwand sei mittlerweile auf eine Million Euro geklettert. Der vor zwei Jahren gegründete Förderverein, dessen Sitz im Landratsamt Rosenheim ist, setzt sich für die weitere Sanierung ein. Nächste Aktionen sind das Anbringen von Hinweistafeln mit der Burggeschichte und das Setzen von Strahlern zur Burgbeleuchtung. Breiten Raum nahm die zu sanierende Wasserleitung von Fischbach nach Oberflintsbach ein. Weil die Staatsstraße tangiert ist, müsse man mit einem Kostenvolumen von einer Million Euro rechnen.

Auch das Ehrenamt in Flintsbach hob er hervor und lobte besonders die hervorragende Arbeit aller Flintsbacher Vereine. Zum Schluss dankte er für die gute Arbeit des Flintsbacher Helferkreises für Seniorenarbeit, allen voran Elisabeth Weiß und Hanni Karrer.re

Artikel 1 von 11