Frasdorf – Anna Heinrich und Klaus Aiblinger erhielten bei der Jahresversammlung der Schützengesellschaft „Chiemgauadler“ Umrathshausen das goldene Ehrenzeichen des Vereins für ihre 60-jährige Vereinszugehörigkeit aus der Hand von Schützenmeister Sepp Staudacher. Gauschützenmeister Bernhard Brehmer übergab den beiden zusätzlich das Ehrenzeichen des bayerischen und des deutschen Sportschützenbundes.
Jugendleiterin Elisabeth Schäffer gab in ihrem Bericht bekannt, dass es aktuell 45 Jungschützen unter 21 Jahren im Verein gebe. Mittlerweile mussten die Schießzeiten verdoppelt werden, damit für alle Jugendlichen ausreichend Ausbildungs- und Trainingszeiten zur Verfügung stehen. Die Leistungsdichte sei beeindruckend. Dies belegten auch die guten Plätze der Jugend- und der Juniorenmannschaft in ihrer Klasse. Auch bei den Gaumeisterschaften und den oberbayerischen Meisterschaften erzielten die „jungen Chiemgauadler“ gute Ergebnisse.
Sportleiter Josef Bauer berichtete, dass die erste Mannschaft beim Rundenwettkampf erfolgreich war und in der Gauliga den zweiten Platz belegte. Bei den Schießen mit den Nachbarvereinen belegten die Umrathshauser gute Plätze: Beim 20. Vergleichsschießen mit der FSG Aschau belegte Umrathshausen Rang zwei und gab den handgeschnitzten Holzadler wieder ab nach Aschau. Damit steht es vier zu drei für Aschau, wer den Adler fünfmal gewinnt, darf ihn endgültig behalten.
Die Schützengesellschaft „Chiemgauadler“ Umrathshausen gewann beim zehnten „Drei-Vereine-Freundschaftsschießen“ zwischen den drei Schützenvereinen der Gemeinde, „Thomasschützen“ Frasdorf, „Chiemgauadler“ Umrathshausen und „Die Elfer“ Wildenwart, zum fünften Mal die große Ehrenscheibe der Gemeinde Frasdorf und setzte sich damit alleine an die Spitze. Diese Scheibe muss zehn- mal gewonnen werden, bis sie endgültig in den Besitz eines Vereins übergeht.
Das Königsschießen gewann Ilse Heinrich; Amelie Klein errang die Jungschützen-Königskette. 20-mal trafen sich die Schützen zum Wettkampf auf dem Schießstand, durchschnittlich waren bei jedem Schießabend 29 Schützen mit dabei.
Kassenfrau Marianne Heinrich legte einen weitgehend ausgeglichenen Haushalt vor. Schriftführerin Elisabeth Bachmann trug den Tätigkeitsbericht vor.
Staudacher bedankte sich in seinem Jahresbericht vor allem bei den Jugendleitern für die Betreuung des Nachwuchses. Rundum gebe es kaum einen Schützenverein, der so viele aktive, ständig präsente Jungschützen in seinen Reihen habe. Der Verein habe in seinem 120. Vereinsjahr – 66 Jahre nach der Wiedergründung – 201 Mitglieder. Diese hätten sich bei den Veranstaltungen des Vereins, wie auch bei denen der Nachbarvereine, immer sehr gut beteiligt.
Abschließend gab Staudacher die anstehenden Termine bekannt: Am 28. Februar ist das Faschingsschießen. Das 21. Vergleichsschießen um den Adler mit der FSG Aschau ist am Freitag,15. März, diesmal in Umrathshausen.reh