Rott – Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder des „e. V. Rotter Bauernmarkt“ im Landgasthof Stechl, wo die wie immer muntere Runde den Kassenbericht von Hannelore Brandmaier befriedigt zur Kenntnis nahm; denn bei allem Hin und Her des vergangenen Jahres brachte die Arbeit der Bauernmarktler ein positives Ergebnis. Zwar gab es, wie jedes Jahr, schwache Umsatzmonate im Sommer, die aber immer wieder durch Advents- und Weihnachtsmarktumsätze wettgemacht wurden.
So fiel auch der Jahresbericht der Vorsitzenden Christa Peltzer positiv aus, in dem auch die Problematik der Witterungseinflüsse auf den Markt zur Sprache kam. Ein Wasserschaden machte neue Armaturen nötig, bei der unangekündigten Lebensmittelkontrolle „hat alles gepasst“, große Nachfrage gab’s beim Steckerlfischmarkt, der Bauernmarktauftritt im Bierzelt war ein Erfolg, das kalte Wetter im Spätherbst wirkte sich ungünstig aus, aber der Umsatz war insgesamt positiv, und dazu die Feststellung „d’Leit kaffan liaba was G’scheit’s, ‚s muass net unbedingt billig sei.“ Positiv vermerkt wurde auch hier die Unterstützung des Bauernmarkts durch die Gemeinde und die Raiffeisenbank Rott, deren neuer Geschäftsführer Maximilian Mayer interessiert an der Versammlung teilnahm.
Dann ging es um die Bauernmarkttage 2019. Ein besonderes Jahr, denn „2019 wer’n mir 30 Jahr!“ Und das Jahr begann am Freitag, 1. Februar, um 11.30 Uhr wie immer beim Lichtmessmarkt mit Kesselfleischessen und dem Korbflechter. Die Vorschau auf das Bauernmarktgeschehen im ganzen „30erjahr“ ist diesmal auf einem Faltdruckblatt aufgezeigt, das die Bauernmarktler ihren Kunden und Freunden in die Hand drücken können. Ganz besonders gefiel der „Verwöhntag“ im Mai, grad recht zum Muttertag. Und außerdem kommt im neuen Jahr der große Schirm, der sowohl für Schatten als auch für Regenschutz sorgen wird. ags