Lichtmesswallfahrt der Raublinger Gebirgsschützenkompanie

von Redaktion

„Do geht ma s’Herz auf“, gestand Hauptmann Willy Schmidt, als er in die Raublinger Kirchenbänke blickte. Wahrlich ein festlicher Anblick, den die Teilnehmer an der 15. Lichtmesswallfahrt der Gebirgsschützenkompanie „Oberer Wasen“ Raubling boten. Vorausgegangen war ein Kirchenzug, angeführt vom Trommlerzug und begleitet von Fackelträgern. Der Kompaniepfarrer, Lorenz Poschenrieder, der früher die Pfarrei Raubling leitete, kam eigens angereist, um als Mitglied der Raublinger Gebirgsschützen den Festgottesdienst gemeinsam mit Diakon Josef Jackl am Lichtmess-Tag zu zelebrieren. Für einen würdigen Rahmen sorgten 15 Kompanien aus dem Inn-Chiemgau, aus Bayrischzell und drei aus dem benachbarten Tirol sowie Fahnenabordnungen der Ortsvereine. „Nach welchem Modell gestalten wir unser Leben?“, fragte Poschenrieder die Festgottesdienstbesucher. „Gott und ich, ich und Gott, das ist das Wesentliche im Leben“, sagte er und baute eine Brücke zu den Gebirgsschützen. „Es war eine wertvolle Idee, sie in Raubling erneut ins Leben zu rufen, sie haben sich den Schutz der Heimat und das Bekenntnis zum Glauben ins Stammbuch geschrieben“, hob er hervor. Natürlich gab es den Blasiussegen, ehe beim „Huberwirt“ die Geselligkeit gebührend gepflegt wurde. Foto Ruprecht

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