Wohin mit dem Oberflächenwasser?

von Redaktion

Gemeinderat Söchtenau Ortstermin

Söchtenau – Ein Tekturantrag zwecks Anbau einer Traktorgarage und Errichtung einer Holzlege in Lampersberg beschäftigte jetzt den Gemeinderat. Das Vorhaben liegt im Außenbereich und wird als sogenanntes privilegiertes Bauvorhaben beurteilt.

Bereits im August 2010 hat das Landratsamt eine Genehmigung für einen Neubau eines Nebengebäudes mit Hackschnitzellager und Heizung erteilt und später erweitert.

Das Nebengebäude hatte nach der Erweiterung eine Grundfläche von rund 125 Quadratmetern. Ein Gesamtkonzept für den landwirtschaftlichen Betrieb gibt es nicht.

Die jetzige Vergrößerung um einen weiteren Lagerraum umfasst nochmals rund 45 Quadratmeter. Im Hauptgebäude sind Schleppergaragen mit Werkstatt in einer Größe von 133,8 Quadratmetern enthalten. Die Errichtung eines weiteren Nebengebäudes als Holzschuppen wird von den Gemeinderäten kritisch gesehen. Dem Gremium stellte sich die Frage, ob die nun geplanten Erweiterungen noch mit dem Begriff der „Privilegierung“ gedeckt seien. Zudem wird, so hieß es in der Sitzung, mit dem erneuten Anbau die natürliche Senke und der damit bisher gewährleistete Abfluss von Oberflächenwasser vom Hinterliegergrundstück endgültig beseitigt. Bei der Hausnummer „Lampersberg 100“ waren sich die Gemeinderäte aber einig.ni

Artikel 1 von 11