Eggstätt – „In die Jahre gekommen“ sei die Satzung der Feuerwehr und auch die Satzung für Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen sei „uralt“, so Zweiter Bürgermeister Christian Glas auf der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Geschäftsleiter Hans-Joachim Kaiser hatte dazu die überarbeitete Satzung der alten gegenübergestellt und die Neuerungen markiert. So wurde beispielsweise die Satzung dahingehend erweitert, dass nicht nur ein Kommandant, sondern auch eine Kommandantin über die Gewährung von Leistungen entscheidet, und auch das Amt des Bürgermeisters wurde um den weiblichen Part ergänzt. Kaiser erklärte, dass er nicht auf alle Punkte der Satzung eingehe, was auf Zustimmung bei den Gemeinderäten stieß. Ohne nachzuhaken, stimmte das Gremium der neuen Satzung einmütig zu.
Auch beim Neuerlass der Satzung bezüglich Aufwendungs- und Kostenersatz gab es kaum Nachfragen. Kaiser erklärte hierzu, dass die Verwaltung sich bei den neuen Sätzen an den Tarifen, die vom bayerischen Gemeindetag empfohlen wurden, orientiert habe. Kaiser ging auf keine einzige Zahl ein, da den Gemeinderäten seinen Worten nach „die beiden Satzungen rechtzeitig vor der Sitzung zugestellt worden waren.“ Stefan Fronhöfer hakte dennoch kurz bei den Pauschalsätzen ein. Kaiser verwies erneut auf den Gemeindetag und fügte an, dass bei den Pauschalsätzen eine gemeindliche Eigenbeteiligung in Höhe von zehn Prozent berücksichtigt werde. Er wolle die Tarifsatzung anpassen, werde aber mit der neuen Kämmerin diese Sätze später noch einmal überprüfen. Glas ergänzte, dass die Tarife veraltet seien. Die Gemeinderäte beschlossen die neue Satzung über den Aufwendungs- und Kostenersatz einstimmig.elk