Da steckt Herzblut drin

von Redaktion

Nach 25 Jahren als Kreisbrandmeister verabschiedete sich Franz Hügel. „Ein leidenschaftlicher Feuerwehrler“, wie ihm Kreisbrandrat Richard Schrank bescheinigte. Die Ernennung zum Ehren-Kreisbrandmeister des Landkreises Rosenheim versüßte den Abschied.

Bernau – Die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen, gab Kreisbrandmeister Franz Hügel bei seiner Verabschiedung zu, aber „man muss auch mal loslassen können.“ 25 Jahre war der Bernauer als Kreisbrandmeister für die Feuerwehren in den Gemeinden Aschau, Bernau, Chiemsee, Frasdorf, Prien und Rimsting zuständig. Als Dankeschön für seine Verdienste ernannte der stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer Hügel zum Ehren-Kreisbrandmeister des Landkreises Rosenheim.

Vor dem Seiserhof in
Bernau hatten ihm Mitglieder der Feuerwehr mit einem Spalier begrüßt. „Schon an diesem Empfang konnte man die Wertschätzung sehen“, sagte Kannengießer. Kreisbrandrat Richard Schrank beschrieb Hügel als „leidenschaftlichen Feuerwehrler“. „Wir haben gelernt: der Eintritt ist freiwillig, der Austritt auch, dazwischen ist Pflicht“, so Schrank. Für Franz Hügel wurden es am Ende 46 Jahre. Davon war er 25 Jahre Kreisbrandmeister, 25 Jahre Schiedsrichter und über 26 Jahre prägte er die Feuerwehr in Bernau verantwortlich mit.

„Wenn man heute die Feuerwehr in Bernau anschaut, dann findet man gute Leute an den richtigen Stellen. Du kannst dich also getrost zurücklehnen“, sagte Kreisbrandrat Richard Schrank. Er bedankte sich bei Hügels Familie, denn „nur wer starken Rückhalt hat, kann einen solchen Dienst leisten.“ Zudem sagte Schrank Danke „für die Zeit, für deine Arbeit und besonders für deine Kameradschaft.“

Beste Wünsche für die Zukunft gab es vom Chef der Polizei Prien, Dieter Bezold. Er äußerte höchste Hochachtung für die ehrenamtliche Leistung und bedankte sich für die langjährige Zusammenarbeit: „In der Blaulichtfamilie arbeiten wir eng zusammen, ohne euch könnten wir vieles nicht schaffen.“

Hügel selbst sprach in seinem Schlusswort von einer „sehr interessanten Zeit mit euch.“ Sehr traurige Kapitel und schlimme Verkehrsunfälle hätten sich eingeprägt, es gäbe aber auch viele lustige Anekdoten zu erzählen. Seinen Dienst in der Feuerwehr beendet er aus privaten Gründen.

Seinem Nachfolger im Amt des Kreisbrandmeisters, dem Kommandanten der Priener Feuerwehr Stefan Pfliegl, wünschte er alles Gute. Abschließend meinte Hügel: „Kommt mir alle heil und gesund nach Hause.“re

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