Dach stürzt ein: Feuerwehrmann verletzt

von Redaktion

26-jähriger Aschauer muss mit Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden

Aschau – In den gestrigen Morgenstunden stürzte im Aschauer Ortsteil Bach ein Teil des Hausdaches der Gaststätte „Zur Klause“ unter der Schneelast ein. Die Feuerwehr Aschau rückte aus, um den unbeschädigten Teil des Hausdaches vom Schnee zu befreien. Dabei fiel ein größerer Schneebrocken auf eine angelehnte Leiter, auf der ein 26-jähriger Feuerwehrmann stand. Die Leiter kippte um und der Helfer stürzte zu Boden. Per Rettungshubschrauber wurde der 26-Jährige in ein Krankenhaus transportiert, um dort die Schwere seiner Verletzungen abklären zu können.

Was den Gesundheitszustand des Aschauers anbelangte, konnte Kreisbrandrat Richard Schrank am Nachmittag vorsichtige Entwarnung geben. „Es sieht so aus, dass er ein paar Abschürfungen hat und eine Verletzung am Sprunggelenk. Ob es gebrochen ist, müssen weitere Untersuchungen zeigen.“

Klar sei, dass das Wohl der Einsatzkräfte immer Priorität habe, sagte Fabian Schneikart, Zweiter Kommandant der Aschauer Feuerwehr, gegenüber unserer Zeitung. „Das haben wir auch unseren Kameraden gesagt.“ Auch beim Einsatz des verletzten Retters habe dessen Sicherheit an erster Stelle gestanden. Schneikart: „Dass trotzdem etwas passiert ist, war einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände.“ Nachmittags hatten die Feuerwehren aus Aschau, Wildenwart, Bad Endorf und Schloßberg mithilfe von Drehleitern bereits einen Großteil des alten Dachstuhls von den Schneemassen befreit, um weitere Schäden zu verhindern. An einen älteren Anbau des Hauses wagten sich die Helfer nach Angaben des Zweiten Kommandanten allerdings nicht: „Da ist die Einsturzgefahr so groß, dass wir da niemanden in Gefahr bringen wollen.“

Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. re/mw

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