Falsche und gefälschte Dokumente dabei

von Redaktion

Nigerianer offenbar in Deutschland und Italien registriert

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Nigerianer, der mit gleich mehreren gefälschten Papieren per Bus über die deutsch-österreichische Grenze eingereist ist.

Der Afrikaner ist zwar in Deutschland als Asylbewerber registriert, wies sich aber mit einer gültigen italienischen Aufenthaltserlaubnis aus. Er wurde wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn händigte der Mann den Beamten einen nigerianischen Reisepass sowie eine italienische Aufenthaltserlaubnis aus. Die vorgezeigten Papiere waren echt. Jedoch wurden die Bundespolizisten auf den von ihm mitgeführten Reisepass einer Nigerianerin aufmerksam.

Wie sich herausstellte, war das Bild dieses Passes ausgetauscht worden. Bei der Dursuchung des Mannes wurden noch weitere „interessante“ Dokumente gefunden: ein falscher italienischer Ausweis, zwei gefälschte nigerianische Reisepässe und eine falsche italienische Aufenthaltsgenehmigung. Alle Dokumente waren auf andere Personen ausgestellt. Der Busreisende musste seine Fahrt beenden. Er wurde festgenommen und zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Dort ergaben die Ermittlungen, dass der 24-Jährige sowohl in Deutschland als auch in Italien registriert ist. Der mutmaßliche Urkundenfälscher wurde am Montag beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt. Noch am selben Tag veranlasste die Bundespolizei, dass er das Land wieder zu verlassen hatte.re

Artikel 1 von 11