Bad Endorf – Gemeinderätin Dr. Maren Weigand wurde im Rahmen der Generalversammlung mit Neuwahlen der ÜWG Bad Endorf im Amt als Vorsitzende bestätigt. Wiedergewählt wurde außerdem die gesamte Vorstandschaft der ÜWG.
Zu Stellvertretern wurden Gudrun Unverdorben und Erwin Freese bestimmt. Schriftführer und Schatzmeister bleiben Robert Staber und Andreas Freundorfer. Das Ausschussgremium bilden Barbara Laböck, Gerhard Fischer, Hans Söldner und Stefan Ganserer, Ehrenvorsitzender Andreas Krug sowie die Gemeinderäte Alois Reif und Klaus Unverdorben sowie die Ortssprecherin Andrea Stein.
In ihrem Rückblick ging die Vorsitzende auf die Diskussion zum Standort von Grundschule und Hort ein. Sie brach eine Lanze für die Basisdemokratie in Bad Endorf und betonte die Bedeutung eines Bürgerentscheids. Wichtig sei ihr die Schulwegsicherheit. Beim Bürgerentscheid zum Moorbad, der klar zu Gunsten des bisherigen Standortes ausfiel, klagte Weigand über die „Verzögerungstaktik der Bürgermeisterin“. Immer wieder würden neue Argumente aufgerufen, um den Bau des Naturbades zu verhindern, so Weigand.
Positiv wurde der Architektenwettbewerb für das neue Kinderhaus am alten Sägewerks-Grundstück gesehen. Hier handele es sich um ein zweckmäßiges Gebäude, das sich sehr gut ins Ortsbild einfüge und mit einem Satz von 57 Prozent gefördert werden.
Zu dem Punkt „Straßen“ erklärte sie, dass die Friedhofsstraße auf jeden Fall in diesem Jahr saniert werden soll. Bei den übrigen Straßen müsse berücksichtigt werden, dass sich die Straßenausbausatzung ändern werde. Sehr bedauerlich sei, dass es keinen Geh- und Radweg Richtung Teisenham gibt.
Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurde ein Ausblick auf die Kommunalwahl 2020 geworfen. Die ÜWG wird wieder antreten.