Odelfass statt Kläranlage war ein Vorschlag beim Faschingszug.Fotos Lotter
Oberaudorf – Magnetwirkung hatte erneut der Oberaudorfer Nachtfaschingszug und in den Bann gerieten mehr als eintausend Besucher. Ihr Kommen mussten sie nicht bereuen, denn entsprechend dem Motto „Hafenstadt Hamburg“ wurde diese und vor allem die Vergnügungsmeile Sankt Pauli Gegenstand von Darstellungen auf den Motivwagen.
Lokale Themen wie gemeindliche Kläranlage, Almwirtschaft oder „Lustspiele Erl“ mit ihren Skandalen kamen ebenso ins Visier. Fußvolk bildete Musikgruppen sowie „Muttis auf Freierfang“.
Der Zugweg, der zweimal durchfahren wurde, war gesäumt von zahlreichen Zuschauern, die teilweise auch maskiert waren. Nach dem Zwischenstopp am Rathausplatz war weiterfeiern beim WSV-Ball mit Masken- und Wagenprämierung sowie Auftritt der Audorfer Prinzengarde angesagt.
Eine Rangliste gibt es bei der Prämierung nicht, alle besonders gelungenen Wagen oder Fußgruppen werden mit einem alkoholischen Preis bedacht.