Eggstätt – In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es um zwei Bauanträge für landwirtschaftliche Nutzung. Ein Bauwerber bat darum, auf einem Grundstück oberhalb des Egelsees ein Bienenhaus errichten zu dürfen. Geschäftsleiter Hans-Joachim Kaiser zeigte auf einer Karte das geplante Vorhaben, das baurechtlich gesehen im Außenbereich liegt. Vorbehaltlich einer Privilegierung sowie dem Nachweis der fachlichen Befähigung und der Nachhaltigkeit empfahl er die Zustimmung. Dieser Beschlussvorlage schlossen sich die Gemeinderäte ohne Diskussion an. Ebenfalls schnell abgehandelt wurde das Vorhaben eines anderen Bauwerbers, der im Ortsteil Bachham an einen Stall einen Milchviehlaufstall anbauen will. Laut Zweitem Bürgermeister Christian Glas sei dies „eine etwas umfangreichere Maßnahme“. Nordseitig sollen ein Freilauf und ein Futtertisch hinzu kommen. Auf dem Plan wurde aber auch ersichtlich, dass dafür der Weg, der Eigentum der Gemeinde sei, wie Kaiser betonte, an einer Stelle versetzt werden muss. Der Bauausschuss habe sich in seiner letzten Sitzung für das Vorhaben ausgesprochen, habe aber angemahnt, dass der Weg weiterhin befahrbar sein muss und dass der Bauwerber dafür die Kosten übernimmt. So die Privilegierung gegeben ist, der Bauherr die Kosten für die Verlegung, die Einmessung und Beurkundung des Weges übernimmt, stimmten die Gemeinderäte diesem Vorschlag zu. elk