Rotter Haushalt 2019: Gut 15 Millionen

von Redaktion

Einstimmig verabschiedete der Rotter Gemeinderat Haushaltsplanung und -satzung für das Jahr 2019. Gut 15 Millionen umfasst das Zahlenwerk.

Rott – Ausführlich hatte der Gemeinderat die Planung und die Haushaltssatzung vorbereitet. Kämmerer Manfred Furch bezifferte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Haushalt für das laufende Jahr auf gut 15 Millionen Euro gegenüber knapp 12,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die Entwicklung des Zahlenwerks bewertete er als zufriedenstellend.

Mit einer Kreditaufnahme von 2,8 Millionen Euro, so Kämmerer Furch, werde der Kaufpreis des Baugebiets in Meiling für Discounter und Wohnungen in Höhe von 1,8 Millionen Euro abgelöst. 200 000 Euro seien für weiteren Grunderwerb in Meiling Süd erforderlich, weitere 800 000 Euro würden für die Deckung der Planungskosten des Schulhaus-Neubaus benötigt. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes sieht der Haushaltsentwurf die Entnahme von gut 1,4 Millionen Euro aus den Rücklagen vor.

Steigerung des

Haushaltsvolumens

Für die nahe Zukunft, in welche der Neubau der Schule fällt, prognostiziert der Kämmerer eine Steigerung des Haushaltsvolumens auf 17,7 Millionen in 2020 und für 2021 auf knapp 20 Millionen Euro. Doch schon 2022 entspanne sich die Lage und die Gemeinde werde mit geschätzten 14,6 Millionen Euro auskommen.

Allerdings sei bis dahin der Schuldenstand wegen des Schulhaus-Neubaus auf über acht Millionen Euro gestiegen.

Als Haupteinnahmen im laufenden Rechnungsjahr machte Manfred Furch wieder die Gewerbesteuer mit 2,1 Millionen Euro und die Einkommensteuer-Beteiligung mit 2,58 Millionen Euro aus.

Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer beläuft sich auf 260 000 Euro, die Schlüsselzuweisung auf 290 000 Euro. An Abwassergebühren wird die Gemeinde Rott im laufenden Jahr rund 445 000 Euro einnehmen und Wassergebühren in Höhe von 275 000 Euro.

Die Einnahmen aus Betriebskostenförderung und Beiträge für die Rotter Kindergärten summieren sich voraussichtlich auf 576 000 Euro.

Dieser Summe stehen jedoch über eine Million Euro an Ausgaben gegenüber. Die Personalausgaben belaufen sich auf über 1,4 Millionen Euro. Die allgemeine Verwaltung kostet heuer 232 000 Euro, die Verwaltungsumlage an die Verwaltungsgemeinschaft Rott/Ramerberg beträgt gut 700 000 Euro. Für den Betrieb des Bauhofes sind 382 000 Euro angesetzt, für die Gewerbesteuerumlage 366 000 Euro, für Tilgung von Zinsen und Krediten 540 000 Euro und für die Verwaltungsumlagen an Grund- und Mittelschule 374 000 Euro.

Größter Ausgabenposten ist wiederum die Kreisumlage, die knapp unter zwei Millionen Euro liegen wird.

Artikel 1 von 11