Worauf es beim Obstbaumschnitt ankommt

von Redaktion

Der Gartenbauverein Großkarolinenfeld lädt alle zwei Jahre zum Obstbaumschnittkurs ein – aber so groß wie in diesem Jahr war das Interesse schon lange nicht mehr. Fachmann Ludwig Höglauer (links) zeigte, wie Kernobst im Winter geschnitten wird, um im nächsten Sommer wieder einen Haufen Obstertrag zu bringen. Jeder Baum wachse nach vorgeschriebenen Naturgesetzen, erklärte er den zahlreichen Kursteilnehmern. Man müsse sich den Trieb vor dem Beschneiden ansehen, um mit dem Schnitt die Wuchsrichtung des Triebs zu beeinflussen. Quer verlaufende Triebe können sogar die besseren Früchte entwickeln. Je stärker ein Baum geschnitten wird, desto stärker wird er austreiben; je steiler ein Ast stehe, umso stärker wächst er. Ziel des Schnitts sollte die Balance zwischen Fruchtbildung und Triebwachstum sein. Der Baum soll gut durchlüftet werden und trotzdem genug Blätter haben, die Schatten werfen und Sonnenbrand auf den Früchten verhindern. Das Wissen über Schnittwunden und Pilzerkrankungen wurde in der Baumschule an Obstgehölzen ausprobiert (rechts).Fotos greiner

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